Kurfürst Philipp von der Pfalz verschreibt Herrn Viktor, der vom Judentum konvertiert und nun ein Priester ist (ein jud gewest nun zu unserm cristlichen glauben und priesterlichen stat komen), aus Gnade und damit dieser sich mangels einer Pfründe darin besser halten mag, eine Gülte von 8 Gulden zu St. Michaelistag [29.09.] auf seinem Zoll zu Kaub. Der Pfalzgraf weist seinen Zollschreiber zur jährlichen Auszahlung gegen Quittung an, die solange gereicht werden soll, bis Viktor mit einer gleichwertigen Pfründe versehen ist.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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