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Begräbnis und Prozession der verwitweten Kurfürstin Magdalena Sybilla von Sachsen, geb. Markgräfin von Brandenburg, verstorben am 20. März 1687 in Dresden
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Begräbnis und Prozession der verwitweten Kurfürstin Magdalena Sybilla von Sachsen, geb. Markgräfin von Brandenburg, verstorben am 20. März 1687 in Dresden
Enthält u. a.: Besichtigung der Gruft in Freiberg (Bl. 1).- Anfragen mit Resolutionen des Oberhofmarschalls von Haugwitz (Bl. 7, 101).- Registratur wegen Beschickung des Leichnams und der Versiegelung (Bl. 20).- Promemoria wegen Beschickung des Leichnams bis zur Prozession (Bl. 22, 28).- In der Kirche anzubringende Wappen (Bl. 31, 34, 035).- Ausrechnung des Alters (Bl. 32, 46).- Symbole (Bl. 64).- Eichensarg (Bl. 50).- Nachricht wegen An- und Ablegung der Trauer (Bl. 54).- Erinnerung bei dem Kurfürsten wegen des Begräbnisses (Bl. 64, 70, 78, 84).- Bericht an den Kurfürsten nach Torgau wegen des Todesfalls (Bl. 65).- Erinnerungen bei der Kurfürstin (Bl. 97).- Traueransage an das gräfliche, freiherrliche und adelige Frauenzimmer (Bl. 98).- Erinnerungen bei den Geheimen- und Kammerräten, dem Oberkonstistorium sowie den Hof- und Kriegsoffizieren, anderen Kavalieren und Superintendenten (Bl. 118).- Grundriss über die Aufstellung des Leichnams in den Kirchen in Dresden und Freiberg (Bl. 176).- Memorialia für die kurfürstlichen Bediensteten, für das Hofmarschallamt, die Fouriere und Hofämter (Bl. 244).- Journal, 1. - 3. Mai 1680 (Bl. 268).- Dienstwartungsmemorialia für die Kavaliere und andere Bediente nach Ordnung der Leichenprozession (Bl. 336).- Versammlung bei den Prozessionen am 2. und 3. Mai 1680 in Dresden (Bl. 452, 488).- Entwurf der Leichenprozession in Dresden am 2.5.1680 (Bl. 459).- Prozession aus der Kreuzkirche Richtung Schmelzgarten am 3. Mai 1680 (Bl. 490).- Zugordnung nach Freiberg (Bl. 493).- Ordnung der Prozession in Freiberg (Bl. 499, 505).- Ordnung über die Fahrt des Kurfürsten in die Kreuzkirche am 3. Mai 1680 (Bl. 517).- Begleitung der Herrschaft in die Kreuzkirche, in den Schmelzgarten und nach Freiberg (Bl. 519).- Bestellung der Reise nach Freiberg (Bl. 524).- Tafelsitze und Bedienung der Haupttafel (Bl. 527).- Schreiben an den Kammersekretär Boezo wegen der Invention zu den Trauerzeichen (Bl. 530).- Bericht an den Kurfürsten wegen des Zuschusses zu den Leichenkosten (Bl. 533).- Promemoria und Anfragen wegen Ablegung der Trauer (Bl. 535).
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.