Gilg Armannsberger von Gingkofen bekundet, dass Äbtissin Agnes von Niedermünster in Regensburg ihm den Hof und die Güter des Klosters in Gingkofen, genannt das Sleglguetl und die Piburg, die zuvor Nickl Hueber und N Reindl stiftsweise innehatten, mit allen im einzelnen aufgeführten Zugehörungen vererbt und verstifft hat. Er und seine Erben sollen dem Kloster treu dienen, die Güter persönlich bebauen und davon Herren- und Gattergült, Stiftsleistungen, Fastnachtshühner an das Kloster sowie die Vogtei an Herzog Albrecht [IV.] von Bayern entrichten. Die Hochgerichtsbarkeit gehört [in das Landgericht] nach Kelheim, die Niedergerichtsbarkeit in die Propstei und Hofmark vor den Richter des Klosters und in die Schranne nach Weichs. Er verzichtet auf alle Forderungen gegen das Kloster betreffend den Kellerhof grundt güllte und andere Sachen. S1=A. S2: Hans von Paulsdorf zu Kürn, Pfleger von Kelheim. S3: Lienhard Peffenhauser zu Luckenpaint. S4: Georg Armannsberger zu Ellenbach