Auf Bitten des Herrn Friderich von der Hardt, Pastor zu Droltzhagenn, dem die Pfarrei von Wilhelm Stroetz streitig gemacht wird, bekundet der Notar Gerhardt Roedenn, daß es sich bei dem ihm von dem Bittsteller vorgelegten alten Kirchenbuch um einen in Quart gebundenen und in Holzdeckel eingeschlossenen Pergamentband handelt, der die Offizien der Kirche zum Gegenstand habe; er beginne mit den Worten "Adiutorium nostrum in nominie domini, qui fecit caelum ..." und ende "... qui tecum vivit et regnat in unitate spiritus sancti deus". Dahinter seien von anderer Hand und mit kleinerer Schrift Sterbetage einiger Pastoren zu Drolzhagen vermerkt; u. a. heiße es dort "Anno domini MCCCCO LXXXIO obiit venerabilis dominus Wilhelmus Comitis, pastor in Droltzhagen, feria sexta post festum Epiphanie Domini... (1481 Jan. 11); item anno millesimo quingentesimo secundo, altera die S. Catharine virg. (1502 Nov. 26) obiit egregius vir magister Johannes Harnßmecher de Drolshagen, juris pontificii bacculaurius (!), ecclesie Drolshagensis ... pastor ...". Geschehen im Haus des Frantz von der Hardt, Richter zu Bilstein, auf der Stube. Mittwoch