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Zuweisung und Überlassung von Bauplätzen an Untertanen nach dem Ankauf des Zeppenfelder Gutes
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Freier Grund Sel- und Burbach >> 1. Nassau-Dillenburgische Regierung >> 1.5. Bau- und Brandsachen
1782-1785
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Gesuch des Johannes Heyde von der Obersten Wilden bei Oberdresselndorf um Erbauung eines Hauses auf der grünen Wiese (1782-1783); Gesuch des Jägers David Metzler zu Zeppenfeld um Überlassung des auf dem Zeppenfelder Gut stehenden Langischen Häuschens gegen Zahlung (1782); Gesuch des Johann Ernst Neuser zu Zeppenfeld um käufliche Überlassung eines Bauplatzes und um eine Bauerlaubnis (1782); Gesuche des Johann Peter Grau junior zu Zeppenfeld um käufliche Überlassung des Jägerhauses nebst Zubehör sowie um Abtragung und Erlass des halben Kaufschillings für das erkaufte Häuschen (1782, 1784-1785); Gesuch des Johann Henrich Neuser zu Salchendorf um käuflicher Überlassung des vom Jäger Metzler bewohnten herrschaftlichen Hauses (1782); Gesuch des Johann Henrich Patt zu Zeppenfeld um Vererbleihung einiger Wiesenplätze am älteren Mühlengraben (1782-1783); Gesuch des Johann Peter Schneider zu Zeppenfeld um käufliche Überlassung eines nassauischen Plätzchens (1782); Gesuche des Johann Henrich Patt, der Witwe des Johann Henrich Klein und des Johann Henrich Bücher zu Zeppenfeld um Vererbleihung der von Konrad Becker angekauften Hofstätte zu Zeppenfeld, um Überlassung von Hofweiden und Bauplätzen sowie um Verlegung eines nassauischen Hauses (1783); Vertauschung eines Bauplatzes von der Hofstätte des Johann Peter Grau zu Zeppenfeld (1785). Korrespondenten u.a.: Johannes Heyde (Oberdresselndorf), Amtsvogt Hofmann (Burbach), Jäger David Metzler (Zeppenfeld), Johann Ernst Neuser (Zeppenfeld), von Preuschen (Dillenburg), Johann Henrich Neuser (Salchendorf), von Beust (Hachenburg), Dapping (Dillenburg), Wredow (Hachenburg), Johann Peter Grau junior (Zeppenfeld).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.