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Guntersblum: Vor Schultheiß (Hen Pluger) und Schöffen (Junker Hans v. Flomborn gen. Partenheimer, Junker Simon Liffert von Heppenheim, Smeltzhen, ...
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Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen >> 6 Orte, Buchstabe G >> 6.15 Guntersblum
1484 April 2
Leiningen, Grafschaft
Ausfertigung, Pergament, Siegel fehlt (Einschnitte im Pergament vorhanden)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum uff fritag nach mitfast anno domini 1484
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Guntersblum: Vor Schultheiß (Hen Pluger) und Schöffen (Junker Hans v. Flomborn gen. Partenheimer, Junker Simon Liffert von Heppenheim, Smeltzhen, Peter Becker, Simon Bopp, Hen Bereß, Junghans und Contz Fasant) zu Guntersblum, verkaufen Wendeling Fritheymer und seine Ehefrau Keth der Heiligkreuzkapelle zu Guntersblum, vertreten durch den Schaffner Contz Fasanten, für je fünf Gulden (zu je 24 Albus) Oppenheimer Währung je acht ß Heller Wiederkaufszins. Sie verlegen zu Unterpfand folgende freieigene, nur bedepflichtige Güter in der Ortsmarkung: ein Morgen (A. der Wedelg .... und Jeckel Bereß); fünf Viertel an der Kromplachen (A. Peter zu Stockstadt und Junker Henrich zum Jungen) ; fünf Viertel inwerters der Merßecker (A. Wilhelm Fritheymer und der Pfarrer); 1/2 Morgen am Oppenheimer Wege (A. Niclas Hen und Contz Guthart); ein Morgen in der Ginsweyden (A. Peter Legensteyn und Clas Bosch).
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: siehe auch A 2 Nr. 77/51
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.