Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
AA 0011 Kurköln VI, Reichs- und Reichstagshandlungen (AA 0011) (DFG-gefördert)
Kurköln VI, Reichs- und Reichstagshandlungen (AA 0011) (DFG-gefördert) >> 10. Korrespondenz des Kurfürsten Josef Clemens mit dem Obristkanzler Karg v. Bebenburg 1688-1719
1697
Enthaeltvermerke: Enthält: Reskripte des Kurfürsten 22.05.-30.07.; Traktament der ministeri primi ordinis; Regensburger Admission 25.05. - Überlassung von 4 Lütticher Bataillonen an den König von England; Pulver für Bonn; Zollfreiheit für den kursächsischen Gesandten nach Den Haag; Fürhung des Lütticher Votums zu Regensburg; Hofratstitel für den von Geyer; Regensburger Pflege für den Geheimen Rat von Jonen; Amt für den Baron de Margette; Friedensverhandlungen in Den Haag 27.05. - Belagerung von Ath durch die Franzosen; Gefährdung des Stiftes Lüttich (Unzufriedenheit des Kurfürsten mit dem Conseil privé); Kommission für Verviers; Magistrat zu Lüttich 08.06. - Zwist des Domkapitels mit dem Dompropst zu Freising 11.06. - Restitution des Herzogs Bouillon; spanische Prätentionen auf Lütticher Orte 14.06. - Repressalien gegen Herve, Lütticher Angelegenheit: u. a. Verviers, Brunnen auf dem Großen Markt zu Lüttich, 15.06.- Verhandlungen mit dem Lütticher Domkapitel, 17.06.- Restitution des Kardinals von Fürstenberg; Verfahren gegen den Bürgermeister zu Lüttich; Kanonikat an St. Peter zu Lüttich; Konzeptionisten; Arrestierung des J. Stoquy aus Verviers (08.07. ff.). - Ziegel zur Erbauung des Gnadenhauses zu München; Restitution von St. Goar und Rheinfels, 28.06. - einl. Lohn der Proviantfahrer zu Fredeburg (1696) 21.06. - Durchfahrt des Prinzen von Toskana; Forderung des Baron de Mean; Rekurs des Selys an die Lütticher Schöffen, 28.06. - Rat de Herve, Hildesheimer Sache, Propst Schell, Rückgabe des Lütticher Silberwerks, Einrichtung der Geheimen Registratur, 02.07. - Deputat des Residenten Norf ff.; Besuch des mainzischen Gesandten Freiherr von Schönborn; Porträt des Kurfürsten für den Fürsten von Cerclair, 06.07. einl.; einl. Bestallung des Dechanten de Nivolara zu Koadministrator i. L. 29.06. - Fort St. Josef zu Huy; 2. Steuer (taillé); Vollmacht des Residenten Norf; Kanonikat zu Lüttich für den von Hoherfeld; Ursache des Krieges; Ausschreibung des Niederrheinisch-Westfälischen Kreises; Fürstentum Preußen 08.07. - Wahl zu Polen; Friedensverhandlungen; 9. Kur; Kornelimünster 16.07. - Spannung mit den ständischen Deputierten in Lüttich; gefangener Bürger Stocky aus Verviers; 9. Kur; Supplik des v. Lacroix; Forderung des Kardinals von Fürstenberg an die Erbschaft des Kurfürsten Maximilian Heinrich; desgleichen Rente aus dem Amt Liedberg; Lütticher Angelegenheiten; Schwierigkeiten mit dem Domkapitel; 9. Kur, 22.07. - Visitation zu Lüttich (St. Stephan); Jurisdiktion des Erzpriesters in Aachen; Pfründensachen (Empfehlungen des Kardinal Albani, Vikarie zu Osnabrück; Verhandlungen mit dem Domkapitel zu Lüttich; Forderung des Kardinals Fürstenberg; Bouillon 27.07. - Friedensprojekt (Bouillon und Dinant); Passausche Exemption; Ges. v. Bodmar 30.07. - Berichte Kargs 22.05.-03.08. - Korrespondenz 03.08.-26.10.- Französisches Friedensprojekt 03.08. (auch die kaiserlichen Bedenken); Sache Cunotte; ”Securis ad radicem“; Kap. Tollet 06.08.; Lütticher Sachen; Erleichterung der Quartierlast in den rheinischen Ländern; Examen der Kapuziner; Sache des P. M. Galliot; französisches Lager vor Barcelona 06.08. - Zeitungsnachrichten. - Französische Äquipollenzforderungen für Luxemburg und Chiny; Ges. v. Bodmar; Besetzung des Chorbistums am Kölner Dom 09.08.; Geburt eines bayerischen Prinzen; polnische Wahl ff., Lütticher Sachen (Cunotte u. a.; Grafschaft Horn) 10.08. - Amnestie für den Erzrebellen Gilotte 13.08. - Kriegsrat in Lüttich 14.08. - Niederländischer Krieg, Lütticher Angelegenheit (u. a. Abberufung des Pf. von Eupen, Belagerung von Barcelona) 16.08. - Friedensprojekt 11.09. - Regensburger Angelegenheit 10.09.; Erorberung der spanischen Silberflotte; römischer Prozess des Kölner Domkapitels bzw. des ehemaligen Off. Eschenbrender; Madame de Renesse, Dechantin in Munsterbilsen; Friedensverhandlungen zu Riswick 12.09. - Sach edes Cartier; Prozess Eschenbrender in Rom; Treffen d. Kurfürsten mit dem König von England, Friedensverhandlungen 17.09. - Protestation wegen Bouillon 12.10. - Einschluss des Kurfürsten in den holländischen Friedenstraktat, niederländischer Krieg 16.10. - Schleifung von Dinant; römische Verhandlungen; Tausch von Lehen des Paderborner Domdechanten; Sache der Protestanten zu Riswick; Friedensvertrag England - Frankreich; polnische Sendung an Brandenburg; Lütticher Stände 19.10. - Lütticher Schriften in der Zitadelle zu Gent, Nachrichten aus Frankreich und Polen 23.10. - Instruktionen betr. Unterhalt der 3 kurfürstlichen Regimenter in Lüttich.
Diverse Registraturbildner
Sachakte
Geheime Registratur (aus dem analogen Findbuch 101.10.1).
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.