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Dunker, August Wilhelm 22.02.1820 - 18.09.1886; Bergrat; ausgeschieden 1885; Prüfungs- und Personalakte Band 1
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Enthaeltvermerke: Enthält: Prüfungsarbeiten 1841 - 1842: Aufbereitung der Erze auf der Schwabengrube bei Müsen, Bergamt Siegen, mit Grundriß der Scheidestube (fol. 24) und technischen Zeichnungen der Loren und der Wassergöpel des Stahlberger Förderschachts (fol. 25 f.); Fahrberichte der Gruben Enkenberg, Grollenberg, Emma und Johannes und Leo, Antoni und Charlottenzug, mit technischen Zeichnungen der Loren und Seilfahrten (fol. 161 ff.); Betrieb der Eisenhütte zu Olsberg, Kreis Brilon, mit Aufrissen der Hochöfen und des Zylindergebläses (fol.201 ff.) sowie des Blasebalgs (fol. 232); Grubenaufstand der neuen Anlage der Steinkohlengrube Furth bei Brandenberg, Bergrevier Düren, mit Grundrissen von Flözen; Darstellung des Roh- und Tafelmessings in Stolberg; Ausdehnung des preußischen Bergrechts auf Steinbrüche auf dem linken Rheinufer; Beschreibung und Berechnung der Dampfmaschine zur Wasserhaltung auf der Galmeigrube Aachener Herrenberg
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.