Vor Euert Kremers und Johan Hollants, Schöffen zu Bislich (Bißlich) verkaufen Herman Altgen und Beeltgen Voßen als Erbgenahmen ihrer Bestmutter Aleth Voßen; Claß, Willem, Gerrit und Henrich Huckels als Erbgenahmen von Idtgen Huckels, welche Erblasserinnen Schwestern von Johan Huckels waren, an Rutger(n) vonn Gelder, seine Frau Gritgen Huckels und deren Erben 2/3 von 4 Stücken Landes, von denen die Verkäufer 1/3 von ihrem Großvater Johan Huckels erbten, das 1. Stück zu Bislich im Visseldunck "in die Delle" von ca. 1 Zentner Mudsaat, grenzend an Johan Hollants und der Erbgenahmen Jelis Maes Land sowie an das Land des Herrn von Dißfurt (Diersfordt) und auf Juncker Rinschen Erbe; das 2. Stück zu Bislich im Visseldunck ist Leibzucht des Xantener (Xanthen) Kapitels, von 3 1/2 Mudssaat, und grenzt an das Land des Johan Scholten, das der Käufer an den Weg von Vissel zum Deich, an das Land der Fraterherren zu Wesel und das der Erbgenahmen Derick Giese; das 3. Stück vor Wesel in der Ayen gelegen, von 1 1/2 Marset und 1/2 Mudsaat und 3 Roden, grenzt an das Land der Herren von Probstingh, an das von Gritgen Stammen modo Henrich Ridder, das des Lehnsherrn und das Land von Henrich Simons, Albert von Vhen und Gritgen Stammen; das 4. Stück in der Ayen, von 1/2 Mudsaat und 20 1/2 Rode grenzt an 2 Seiten an das Land des Henrich von der Bruggen zur Horst, ferner an das von Berndt von Schol und das der Fraterherren zu Wesel. Das Kind des Käufers aus 1. Ehe mit Jenneken Raebe namens Stintgen ist am Kauf mitberechtigt. So geschehen den ersten Augusti. Original. Pergament. deutsch. Mit Unterschrift des Gerichtsschreibers Nicolas Kambergh. Transfix zu 1650, November 22. 1 Schöffenamtssiegel. Laut Indorsat kamen nur die Bislicher Stücke an die Xantener Kartause.