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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, FL 300/33 I Bü 13230
Rest S 1220
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, FL 300/33 I Amtsgericht Stuttgart: Akten des Schlichters für Wiedergutmachung Stuttgart
Amtsgericht Stuttgart: Akten des Schlichters für Wiedergutmachung Stuttgart >> M
Enthält u.a.: Rückerstattungsanspruch auf Postkartenverlag Geschwister Moss, Karlsruhe, Kaiserstr. 63 mit ca. 1 Million Ansichtskarten v.a. nach Aufnahmen von Paul Wolff, 12000 Farbendrucken nach Gemälden von [wahrscheinlich: Elisabeth] Harbers [wahrscheinlich: Wilhelm] Hempfing, [wahrscheinlich: Eduard von] Gebhardt, [Hermann] Göhler, [Karl] Weickgenannt [in der Akte fälschlich "Weickenannt"] 15000 signierte Originalradierungen Karlsruher Künstler (Ferdinand Dörr (v.a. Schwarzwald- und Karlsruher Motive), [Walter] Conz, [vermutlich Eduard von] Gebhardt, [Hermann] Kupferschmid, [Karl Theodor Boehme? in der Akte nur "Böhm"], [Ernst Emil?] Ebner, [Willy oder Carl oder Ludwig] Egler, Hausmann, [vermutlich Carl] Kabis, [vermutlich: Arthur] Riedel, Jörger, [Wilhelm] Sauter)
Darin: 3 Zeitungsausschnitte aus der Karlsruher Presse aus den Jahren 1930 bis 1935: "Gemälde-Ausstellung n der Galerie Moos", "Ein Pforzheimer Künstler stellt in Karlsruhe aus" und "Albert Feßler in der Galerie Moos, Karlsruhe"
Darin: 2 Fotos von Büro bzw. Lagerräumen der Galerie Moos
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.