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Protokolle der vormundschaftlichen Regierung des evangelischen Landesteils Nassau-Siegens nach dem Ableben des Fürsten Friedrich Wilhelm Adolph zu Nassau-Siegen
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Protokolle der vormundschaftlichen Regierung des evangelischen Landesteils Nassau-Siegens nach dem Ableben des Fürsten Friedrich Wilhelm Adolph zu Nassau-Siegen
Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 10. Verwaltung der katholischen und evangelischen Landesteile >> 10.2. Siegen - Evangelischer Landesteil
(1720) 13.02.1722-11.01.1723
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Alphabetisches Sachregister der von der vormundschaftlichen Regierung behandelten Angelegenheiten; Suppliken, Berichte und Eingaben von Amtsleuten, Bediensteten und Untertanen u.a. wegen Schatzungen, Vorschussgelder, Begleichung offener Rechnungen und Besoldungen etc.; Auszug aus dem Testament des Fürsten Friedrich Wilhelm Adolph zu Nassau-Siegen vom 06.01.1720; Notarielle Beglaubigungen der evangelischen und katholischen Regierungen zu Nassau-Siegen in Erbangelegenheiten der dortigen Fürsten; Korrespondenzen des Fürsten Wilhelm zu Nassau-Dillenburg mit der verwitweten Fürstin Amalie Louise zu Nassau-Siegen in Kondolenz- und Testamentsangelegenheiten sowie mit der vormundschaftlichen Regierung; Einrichtung einer vormundschaftlichen Landesadministration für den evangelischen Landesteil Nassau-Siegens; Korrespondenz des Erbprinzen Friedrich Wilhelm zu Nassau-Siegen mit der evangelischen Kanzlei zu Siegen in Verwaltungs- und Vormundschaftsangelegenheiten; Konfirmation des Testaments des Fürsten Friedrich Wilhelm Adolph zu Nassau-Siegen durch Herzog Ernst Ferdinand zu Braunschweig-Lüneburg (04.04.1722); Supplik der Schöffen des Amts Freudenberg wegen gezahlter Vorschussgelder; Extrakt über Einnahmen und Ausgaben der Kammer- und Kriegskasse im Februar 1722; Entwurf der anfallenden Kosten für den Erbprinzen Friedrich Wilhelm zu Nassau-Siegen; Verhandlungen am Reichskammergericht zu Wetzlar wegen der Bestätigung des Testaments des Fürsten Friedrich Wilhelm Adolph zu Nassau-Siegen; Bericht über die angestellten Jäger während der einstigen Vormundschaft der Fürstin Ernestina Charlotta; Bericht des Oberförsters Christian Klein über das Jagdwesen (05.06.1722); Spezifikation der Bestallungskosten der hohen und anderen fürstlichen Bedienten; Bericht des Baudirektors Ploennies über die unter ihm angefertigten und noch zu verfertigenden Landeskarten (27.07.1722); Spezifikation der auf dem fürstlichen Jägerhaus vorhandenen Hunde; Supplik des Bürgers Simon Fries zu Siegen wegen Bezahlung von Schulden des Hofmalers Woyt; Reduzierung der Gehälter der fürstlichen Bediensteten auf Anweisung des Fürsten zu Nassau-Dillenburg; Spezifikation der Trauer bezeugt habenden höheren und niederen fürstlichen Bediensteten und deren Unkostenerstattung laut geltendem Trauerreglement; Spezifikation der Forderungen und Ausgaben des Erbprinzen Friedrich Wilhelm zu Nassau-Siegen von 1717-1722; Supplik des Pfarrers Christian Eberhorn aus Wallau in Hessen-Darmstadt wegen Zahlung eines rückständigen Kapitals; Suppliken des Bürgers Johann Jacob Rosenmundt zu Siegen wegen Bezahlung gelieferter Bleiware. Korrespondenten u.a.: Stadtaktuar G. Capito (Siegen), Kanzleidirektor Julius Wilhelm Zinckgräf (Siegen), Amtmann Johann Caspar Trainer (Hilchenbach), Johannes Bauerbach (Krombach), C. Hasenbach (Freudenberg), Emmermann (Niederhadamar), Regierungsrat und Kammerdirektor Miltenberger (Siegen), Regierungsrat Kornzweig (Siegen), Notar Procaski (Hadamar), Geheimrat Reiche (London), Notar Peter Hartmann, Notar Christoph Isingk (Siegen), Notar Heinrich Tillman Leporin, Notar Wilhelm Taschenberger, Wilhelm Fürst zu Nassau-Dillenburg, Friedrich Wilhelm Fürst zu Nassau-Siegen, Kanzleidirektor Johann Ludwig Wiederholdt (Herborn), Ernst Ferdinand Herzog zu Braunschweig-Lüneburg, J. N. Schmid (Wetzlar), Kammerrat Both (Siegen), Lieutenant Palm, Haushofmeister Isaac Joseph, J. R. Stewart (Utrecht), Geograph und Baudirektor E. P. Ploennies (Siegen), Dr. Matthias Obermann, Dr. Hombergk (Siegen), Gerichtsschöffe Wilhelm Moritz Wirth (Hilchenbach), Eberhorn (Siegen), Pfarrer Christian Eberhorn (Wallau), Wilhelm von Hoff (Ziegenhain), Johann Jacob Rosenmundt (Siegen), Rat Johann Eberhard Diesterweg (Siegen), J. W. Weesendunck.
543 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.