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Hebung der Leinenindustrie, insbes. des Bleich- und Appreturwesens in Württemberg
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, E 170 Zentralstelle für Gewerbe und Handel
Zentralstelle für Gewerbe und Handel >> 8. EINZELNE GEWERBEZWEIGE >> 8.9 Textilindustrie >> 8.9.9 Bleicherei, Färberei, Druckerei, Appretur
1855-1872
Darin: Tätigkeit des John Kirker bei L. Hartmanns Söhne in Heidenheim und bei Johannes Butzhuber in Blaubeuren, seine Zuweisung an Bleichereibesitzer Max Helfferich in Kirchheim unter Teck; Zuweisungen von James Alister; Aufstellung von Stoßkalendern bei Butzhuber; - Qu. 225 Vertragsentwurf der Zentralstelle mit den Besitzern der Blaubeurer Bleiche, Karl Lang, Eduard Lang und Karl Eugen Lang betr. die Erweiterung und Verbesserung der Leinenbleiche und Appreturanstalt in Blaubeuren; - Qu. 314 Erkundigungen der Zentralstelle in England auf eine Anfrage des Max Helfferich in Kirchheim unter Teck betr. das Bleichen von Baumwollgarn im Vakuumapparat (mit englischen Prospekten, 1868)
Zentralstelle für Gewerbe und Handel in Stuttgart (1848-1920)
Qu. 169-316
Archivale
Alister; James
Butzhuber, Johannes
Hartmann, K.
Helfferich, Max
Kirker; John
Lang, Eduard
Lang, Karl
Lang; Karl Eugen
Blaubeuren UL
England
Heidenheim an der Brenz HDH
Kirchheim unter Teck ES
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.