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Mitgliederneuwahlen bzw. -berufungen in den Abteilungen für die bildenden Künste und für Dichtung
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Preußische Akademie der Künste >> 04. Mitglieder >> 04.1. Wahlen, Schriftwechsel
1930 - 1931
Enthält: Verschiebung der Mitgliederwahlen wegen der Reformberatungen, Jan. 1931 (Bl. 227-229, 253-256). Rundschreiben zum neuen Statut und zur Berufung neuer Mitglieder (Bl. 144f.). Erklärung von Liebermann zur Akademiereform (Bl. 91-93). Stellungnahme des Kultusministeriums zur Berufung von neuen Mitgliedern (Bl. 78), Presseerklärung der Akademie zu den Berufungen (Bl. 149). Dankschreiben für die Berufung zum Mitglied von Otto Dix (Bl. 15), Ludwig Gies (Bl. 19), Ernst Ludwig Kirchner (Bl. 18), Paul Mebes (Bl. 21), Erich Mendelsohn (Bl. 24, 140f.), Ludwig Mies van der Rohe (Bl. 22), Emil Nolde (Bl. 16, 142f.), Edwin Scharff (Bl. 20), Karl Schmidt-Rottluff (Bl. 17), Martin Wagner (Bl. 23). Korrespondenz zum Konflikt um die Akademiereform, die Kompetenzen der Reformkommission und die Ernennung neuer Mitglieder, Schreiben von Ludwig Cauer (Bl. 123), Philipp Franck (Bl. 10f.), Albert Geßner (Bl. 4f., 25, 75f., 82), Franz Seeck (Bl. 3, 66-70, 81, 94). Protestschreiben zahlreicher Mitglieder an den Kultusminister (Bl. 6-9, 26), Antwortschreiben des Ministeriums (Bl. 27). Schriftwechsel zur Berufung von Paul Mebes (Bl. 146, 150). Korrespondenz zur Eingabe gegen die Reform (Bl. 56-61, 71, 74-77, 83-87, 96-103), von Raffael Schuster-Woldan mit Philipp Franck (Bl. 64f., 79). Aktennotiz zur Sitzung der Sektion für die bildenden Künste am 13. Okt. 1931 (Bl. 95). Schreiben von Max Pechstein (Bl. 124f.), Jakob Wassermann (Bl. 223). Korrespondenz mit Ludwig Cauer (Bl. 193f., 196f.), Bruno Taut (Bl. 147f.). Anfrage zu Eugen d'Albert (Bl. 195). Gesuch von Hugo Lederer für den Meisterschüler August Tölken (Bl. 224f.); Erläuterung von Heinrich Mann zu seinem Interview im "Paris-Soir", 1931 (Bl. 156f.). Anregung des Auswärtigen Amtes zur Wahl von Seihô Takëuchi und Taikwan Yokoyama in die Akademie, Okt. 1931 (Bl. 12f.). Bekanntgabe der Wahl von Heinrich Mann zum Vorsitzenden, von Ricarda Huch zur Stellvertreterin (Bl. 200). Austrittserklärungen von Kolbenheyer (Bl. 250f.), Schäfer (Bl. 248) und Strauß (Bl. 237-240) aus der Sektion für Dichtkunst, Jan. 1931. Presseerklärung zu den Austritten (Bl. 235), Presseerklärung der a.o. Hauptversammlung der Sektion für Dichtkunst, Jan. 1931 (Bl. 205). Rundschreiben und Einladung zur Hauptversammlung der Abteilung für Dichtung, Okt. 1931 (Bl. 127f., 132). Antrag der Abteilung betr. Hauptversammlung und Zuwahl neuer Mitglieder (Bl. 62). Reiseentschädigung für die auswärtigen Mitglieder der Sektion für Dichtkunst (Bl. 63, 122, 126, 135-139, 192, 198f., 201-204, 226). Verzeichnis der Mitglieder und Senatoren der drei Abteilungen (Bl. 37f., 133, 136, 230). Verzeichnis der Jubilare (Akademiemitglieder) im Jahre 1932 (Bl. 32-34). Instandsetzung der Grabstätte von Adolph Menzel, 1930/31 (Bl. 190f.). Todesanzeige für Gerhard Janssen (Bl. 152f.). Enth. u.a.: Zeitungsartikel über das "Arbeiterlied" von Döblin, Sept. 1931 (Bl. 134). Protokolle folgender Sitzungen: Sektion/Abteilung für die bildenden Künste: 12. Juni 1931, 13. Okt. 1931 (Bl. 189, 88-93, vgl. PrAdK 1225). Sektion für Dichtkunst/Abteilung für Dichtung, Senat und Genossenschaft/ Abteilung: 12. Jan. 1931, 19. Jan. 1931, 27. Jan. 1931 (Bl. 241-246, 231-234, 208-221, vgl. PrAdK 1251); 18. Juni 1931; 8. Okt. 1931, 6. Nov. 1931, 4. Dez. 1931 (Bl. 160-188, 104-121, 48-54, 1f., vgl. PrAdK 1252). Gesamtakademie: 9. Nov. 1931 (Bl. 39-47, vgl. PrAdK 1225).
256 Bl. Microfilm/-fiche: 1099
Archivale
Beschriftung: Registratursignatur: Reg. IV - M 1 - Bd. 7
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.