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Huldigung-, Religionsrevers- und Vormundschaftsangelegenheiten der Grafen zu Nassau-Siegen
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Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Huldigungen in Nassau-Siegen nach dem Tod des dortigen Grafen Johanns VII. (1623-1624); Religionsdifferenzen zwischen den katholischen und reformierten Grafen zu Nassau; Notarielle Beglaubigungen in Religionsangelegenheiten; Abschrift des Testaments Graf Johanns VII. vom 03.07.1621; Belehnung des neuen Stahlhammerwerks zu Freudenberg an Johann Seybel (Abschrift, 1616); Schutzbrief des Grafen Johann VIII. zu Nassau-Siegen für das Jesuitenkolleg in Siegen (1626). Korrespondenten u.a.: Wilhelm Graf zu Nassau-Siegen, Johann VIII. Graf zu Nassau-Siegen, Henrich Petri (Siegen), Dr. jur Martin Naurath (Diez), Ludwig Heinrich Graf zu Nassau-Dillenburg, Rat Dr. jur. Philipp Heinrich Hoenonius (Dillenburg), Margaretha Gräfin zu Nassau-Siegen, Notar Hermann Schmidt, Dr. jur. Wolfgang Ficinus (Hadamar), Johann Ludwig Graf zu Nassau-Hadamar, Ernst Casimir Graf zu Nassau-Diez.
126 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.