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NZfM 5 (Nr. 44, 29.11.1836), S. 177f. Grund für die Erwähnung ist die Aufführung des „Fidelio“ mit der „Leonoren-Ouvertüre“ Nr. 1 (op. 138): „Neuigkeiten in dramatischer Hinsicht hat es seit meiner letzten Meldung bis jetzt nicht gegeben, aber manch' werthvolles Alte wurde vorgeführt. Dahin rechne ich die gelungenen Darstellungen der Opern: Fidelio, Oberon, Schweizerfamilie, Don Juan, Vestalin, Othello, Maskenball etc., die sämmtlich noch der Zeit vor dem Bühnenschlusse angehören. Neu war dem hiesigen Publicum Beethovens ältere Ouverture zu Fidelio oder vielmehr zu Leonore, welcher die gewöhnliche zu Fidelio auf einige Zeit Platz machen zu wollen scheint. Wir haben bei dem Tausche nicht verloren, und der begeisterte Beifall, der dem genannten großartigen, vom Orchester mit hoher Vollkommenheit executirten Werke hier ward, sprach für die Wahl. Nur mögen wir auch die zweite Ouvertüre nicht gänzlich missen und schlagen deshalb das Alterniren unmaßgeblich vor.“ (Ebd.)