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Butzbach: Gabriel Biel [ab 1492 Propst des Stifts St. Peter auf dem Einsiedel im Schönbuch bei Tübingen], der heiligen Schrift Lizentiat und Probs...
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Urkunden der ehemaligen Provinz Oberhessen >> 2 Orte, Buchstabe B >> 2.45 Butzbach
1482 November 2
Butzbach, Kugelhaus
Ausfertigung, Pergament (16,3 x 28,7 cm), mit anhängendem (gut erhaltenen) Siegel (spitzoval, grünes Wachs)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 'Geben uff aller Selen-Tag von xpi (Christi) gepurt als man zalt viertzehenhunfert Achtzig und zway jare'
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Butzbach: Gabriel Biel [ab 1492 Propst des Stifts St. Peter auf dem Einsiedel im Schönbuch bei Tübingen], der heiligen Schrift Lizentiat und Probst der Stiftskirche des hl. Marcus zu Butzbach ('Gabriel Byel der hailigen geschrift Licenciat probst der Stifftskrichen des hailigen Sanct Marxen zu Butzbach, Mentzer Bistumbs'), und Bruder Jacob von Erbach, des verstorbenen Claus Schniders Sohn, Priester und Chorherr desselben Stifts ('Bruder Jacob Clausen Schniders eligen Sone von Erbach prister und chorherre desselben Stifts'), bestätigen die Erbteilung, die der Chorherr Peter Heilant in Butzbach über die Hinterlassenschaft von Claus Schnider mit der Mutter und den Geschwistern von Bruder Jacob gemacht hat. Jacobs dem Stift bereits verschriebenes Erbteil fällt ihm nunmehr an.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Siegel des Stiftskapitels zu Urach ('des Capitels des Stiffts zu Urach Ingesigel')
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.