Der Richter Jodok ("Jos") Schad sowie Christian Harder und Ulrich Kalhart, alle drei Ratsherren und derzeit Pfarrkirchenbaupfleger in Ulm, verleihen Georg Berchtold von Stötten ("Stetten") [Stadt Geislingen a. d. Steige/Lkr. Göppingen] eine der Pfarrkirchenbaupflege gehörende Hufe in Stötten, die zuvor Michael Menhart bewirtschaftet hat und die zu der Pfründe der Adelheid Jeler gehört, auf Lebenszeit. Zu der Hufe gehören Haus, Hofstatt, Stadel und Garten im Dorf anstoßend an Leonhard Schrag, 34,5 Jauchert Äcker und 4 Tagwerk Wiesen. Er ist verpflichtet, die Hufe in gutem Kulturzustand zu halten und darf nichts von ihren Zugehörungen verpfänden oder verkaufen. Von der Hufe wird er der Pfarrkirchenbaupflege jedes Jahr 4 Imi Fesen, 4 Imi Hafer, 100 Eier, 2 Herbsthühner und 1 Fastnachtshuhn nach Geislingen [a. d. Steige/Lkr. Göppingen] liefern. Bei Säumnissen in der Lieferung der Abgaben, unsachgemäßer Bewirtschaftung sowie nach seinem Tod fällt die Hufe wieder an die Baupflege zurück.