Nachdem man bis dahin das Brennen der Ziegelsteine fast ausschließlich in frei aufgeführten Haufen (Meilern) ausgeführt hatte, für die noch 1722 von Thomas Miller und 1824 von William Rhodes englische Patente genommen worden waren (Nr. 440 vom 30. März 1722 und Nr. 5039 vom 20. Nov. 1824) geht man von etwa 1800 ab zu offenen Feldbrandöfen über, die aus vier Umfassungsmauern gebildet werden und erst später zu zugewölbten Ziegelöfen, von denen einer der frühesten 1820 der von Walmann in Ossenheim in Hessen ist, dem 1829 Merker in Essen, 1831 Cartereau in Frankreich und viele andere folgen