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Reduktion der donierten Güter der Neubelehnten (R) Vol.
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Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 12 Die Landstände >> 2.2 12 4 Neubelehnte bzw. Donatare und Reduktion >> 2.2 12 4 2 Reduktion der donierten Güter
1688-1700
Enthält: - Forderungen der Krone an den in Schweden verstorbenen Edelmann und Leutnant Gustav Rasch zu Borstel bei Bremervörde (1690-1700): Mandat der Regierung an den Bremer Etatsrat Johann Besser vom 2. Mai 1690 wegen Beschlagnahme der in der Bremer Dompropstei beim Notar Johannes Möller (Müller) aufbewahrten Mobilien des Verstorbenen; Bericht Bessers vom 15. Mai 1690 über die Arrestierung und Versiegelung, mit beigefügtem beglaubigten Protokoll vom 12. Mai Schreiben des Stockholmer Hofgerichts an die Regierung vom 20. November 1690, auch weitere Schreiben aus Stockholm, wegen Nachforschung nach Erben des Gustav Rasch zur Entgegennahme des Urteils in der Klagesache zwischen Rasch und dem Oberst Graf Gustav Mauritz Lewenhaupt wegen Eviktion des Gutes Sagnitz in Livland, das der verstorbene Rat Graf Gustav Adolf Lewenhaupt vom Donatar Rasch gekauft hatte und nun reduziert worden war (schwed.); Mandat der Regierung an die Erben in Borstel vom 11. Dezember 1690; Bescheinigung des Anwalts der Erben, Lic. Georg Benten, vom 9. März 1691 wegen Übersendung des Schreibens an seine Vollmachtgeber Schreiben des Assessors Peter Franc aus Stockholm an den Generalgouverneur Graf Erik Dahlberg vom 30. Oktober 1693 wegen Wiedereinlösung des Gutes Sagnitz durch die Rasch'schen Erben nach Reduktionsbeschluss und entsprechender Nachforschung nach dem Nachlass; Verzeichnis der Erben bzw. Vormünder, u.a. Johann Harbort von Bülow zu Essenrode und Brunsrode, braunschweig-lüneburgischer Schatzrat, Hinrich Ernst von Könitz für seine Ehefrau Clara Magdalena, geb. von Hoym, und Adam August von Hoym zu Konradsburg; Regierungsverfügungen an den Baumeister Daniel Sarnighausen vom 15. Dezember 1693 und 12. Januar 1694 wegen Beibehaltung des Arrests auf den Rasch'schen Nachlass in Bremen, mit nachfolgendem Bericht Sarnighausens vom 15. Januar und beigefügtem Attestat des Notars Möller; Bericht des Proviantmeisters Matthias Ketelson vom 27. Januar 1694 über Inbesitznahme des adeligen Rasch'schen Gutes Borstel durch das bremische Kriegsmanns-Armenhaus wegen Einlösung einer darauf haftenden Schuld (mit Anlagen: Verfügung der Kammer vom 24. Oktober 1690 wegen Einlösung einer Obligation Raschs an den Rittmeister Andreas Wennerstedt durch die Einkünfte des Gutes Borstel, Abrechnung vom 27. Januar 1695, Verzeichnis über Einnahmen und Ausgaben des Gutes); Bericht der Regierung an den Generalgouverneur Dahlberg vom 29. Januar 1694 über den Nachlass in Bremen, mit beigefügtem Inventar vom Mai 1690; Schreiben Peter Francs vom 19. Februar 1694 mit Gesuch um Benachrichtigung über die Verpfändung des Gutes Borstel; Bericht des Proviantmeisters Ketelson vom 14. März 1694 über die Besitznahme Borstels durch das Kriegsmanns-Armenhaus (mit Anlagen, u.a.: Kaufvertrag zwischen Wennerstedt und Rasch vom 26. März 1690 wegen Ersetzung des an Raschs Vater, Christoph Ludwig Rasch, 1629 donierten Gutes Akeshov mit Pertinentien im schwedischen Kirchspiel Bromma, Beschluss der Reduktionskommission vom 16. Augut 1690 zur Einweisung Wennerstedts in das Gut Borstel); weitere Korrespondenz der Regierung mit Dahlberg von 1694, auch wegen Nachforschungen nach diversen Personen, die der Krone verhaftet sind, u.a. Rasch und Schweder Dietrich Kleihe (mit Verzeichnis);
Enthält: Beschluss der Reduktionskommission vom 3. November 1693 wegen freier Überlassung des Gutes Sagnitz an den Käufer Lewenhaupt auf zehn Jahre und Rückerstattung aller Gutseinkünfte seit 1681 an die Krone durch die Rasch'schen Erben (mit Anlage: Urteil des Hofgerichts vom 22. Oktober 1692 in der Streitsache und Auszug aus einem Protokoll vom 31. Oktober 1692); Gesuche des Kammeradvokaten Dr. Otto Rosenbruch an die Regierung vom April, Mai und November 1694 um Erteilung eines Zahlungsmandats an die im Herzogtum Wolfenbüttel wohnenden Erben des Gustav Rasch wegen Erstattung der Einkünfte aus dem reduzierten Gut Sagnitz von 1681 bis 1693 gemäß Hofgerichtsurteil und Beschluss der Reduktionskommission, mit beigefügtem Verzeichnis; Regierungsverfügung an den Oberst Graf Lewenhaupt vom 22. Mai 1694 wegen Liquidation und Verzeichnis der Einnahmen aus dem Gut Sagnitz von 1681 bis 1693, mit Antwortschreiben Lewenhaupts vom 2. Juni 1694 wegen Einholung von Nachrichten bei seinem Gutspächter; Zitation der Regierung an die Bevollmächtigten der Erben, Hinrich Ernst von Könitz, Conrad von Hacke und Johann Harbort von Bülow wegen der Schuldsache, auch Subsidialschreiben an die Regierungen zu Wolfenbüttel und Halberstadt vom 30. November 1694; Gesuch des Kammeradvokaten vom 1. Dezember 1694 um Kommissionserteilung an den Etatskommissar Christoph Heinrich von Weissenfels in Bremen wegen Herbeibringung der gestohlenen Nachlass-Stücke und Wiederversiegelung der noch vorhandenen Stücke (mit Anlagen: Auszüge aus Schreiben der Notare Christiani und Möller vom 28./29. November 1694 mit Berichten über den Einbruch), mit nachfolgender Kommissionserteilung vom 15. Dezember 1694; Rücksendung der Original-Zitationen durch die Regierung in Halberstadt vom 15. Januar 1695 wegen nicht vorhandener Wohnsitze der Zitierten ebenda; Gesuch Rosenbruchs vom 4. Februar 1695 um Erneuerung der Subsidiales nach Wolfenbüttel, mit beigefügtem Interzessionalschreiben der Herzöge Rudolf August und Anthon Ulrich zu Wolfenbüttel für Johann Harbort von Bülow wegen des Nachlasses Raschs, Bruder seiner Stiefmutter, mit nachfolgenden Subsidiales an die Regierung zu Wolfenbüttel vom 8. Februar 1695; Gesuche des Leutnants Franz Christian Rasch an die Regierung aus Münster vom Januar und März 1695 um Abfolgerung seiner Sachen (Adelsbrief, Ritterbrief und Gemälde) aus dem versiegelten Nachlass seines Vetters, mit Regierungsbescheid vom 19. Februar 1695; weitere Memoriale Rosenbruchs vom März 1695 wegen des Nachlasses und der Zitationen an die Bevollmächtigten; Regierungsmandate an Weissenfels und Möller vom 5. April 1695 wegen Abfolgerung des Nachlasses an den Kammeradvokaten;
Enthält: Gesuch Rosenbruchs vom 17. November 1696 um ein Empfehlungsschreiben an die Regierung in Wolfenbüttel zur Immission in die dortigen Güter des verstorbenen Professors Dr. Hermann Conring wegen Schuldforderungen; Notifikationsschreiben der wolfenbüttel'schen Regierungsräte bzw. Kommissare in der Conring'schen Konkurssache vom 27. Juli 1696 wegen Zitation aller Gläubiger, mit nachfolgendem Gesuch Rosenbruchs vom 25. September um Unterstützung wegen der Rasch'schen, nunmehr Kammer-Forderungen an die Familie Conring; Rekommendationsschreiben der Regierung nach Wolfenbüttel dazu vom 26. September 1696; Gesuch Rosenbruchs vom 27. Oktober 1699 um Assistenz wegen Beschleunigung des Konkursverfahrens, mit nachfolgendem Rekommendationsschreiben der Regierung an die Regierung in Wolfenbüttel vom 9. Februar 1700 - Wiedererstattung der an den ehemaligen Baumeister Johann von Hassel in Bremen donierten Kapitalien (1695-1696): Schreiben der Reduktionskommission an die Regierung vom 10. Januar 1695 wegen Ersetzung eines von Barthold von Reimershausen erhobenen Kapitals sowie Untersuchung eines zur Vikarie St. Laurentii in Bremen gehörigen Kapitals, mit nachfolgendem Regierungsmandat an die Hassel'schen Erben vom 29. März 1695; Gegenbericht des Lic. Gustav Scharnhorst namens der Kinder des Johann von Hassel vom 8. Mai 1695 (mit Anlagen: Königlicher Donationsbrief vom 18. Mai 1653, Bericht des Johann von Hassel über erlittenen Schaden, königlicher Konzessionsbrief für Hassel vom 3. März 1691, Auszug aus dem nach Hassels Tod erstellten Inventar vom 10. November 1694); Schreiben der Regierung an die Reduktionskommission vom 9. Mai 1695, mit Antwortschreiben vom 26. September 1695; Bericht des Kämmerers Johan Georg Jentzsch vom 22. November 1695 zu den an Hassel donierten Kapitalgeldern; Mandat der Regierung an die Hassel'schen Erben vom 27. November wegen Erstattung der Kapitalien, auch Schreiben an die Reduktionskommission vom selben Tag, mit Antwortschreiben vom 21. Februar 1696; weitere Gegenvorstellung der Erben vom 23. Januar 1696 und weiteres Mandat der Regierung an die Erben vom 13. März 1696 wegen Vollstreckung; Gesuch des Lic. Scharnhorst an die Regierung vom 26. Mai 1696 um Aufschub wegen Eingabe der Sache beim König - Reduktion des dem ehemaligen Bremer Domkapitel schuldigen Kapitals der Erben des Kapitäns Johann Gerdt im Kirchspiel Geversdorf/Amt Neuhaus (1695): Schreiben der Reduktionskommission an die Regierung vom 10. Januar 1695 (mit Anlage: Bericht des Advokaten Dr. Nicolaus Heinrich Küsel als Bevollmächtigter des Herzogs Ernst Günther zu Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg an die Kammer vom 25. Mai 1694); Antwortschreiben der Regierung an die Reduktionskommission vom 29. März 1695; Bericht des Kämmerers Jentzsch an die Regierung vom 17. Juni 1695 (mit Anlage: Liquidation mit den Gerdt'schen Erben vom 31. Mai 1695); Schreiben der Regierung an die Erben vom 28. Juni 1695; weiteres Schreiben an die Reduktionskommission vom 12. August 1695 - Untersuchung und Reduktion verschiedener, dem Bremer Domkapitel schuldiger Kapitalien, deren Zinsen an den Sekretär Christoph Friedrich von Schwalch doniert waren (1695): Schreiben der Reduktionskommission an die Regierung vom 10. Januar 1695 (mit Anlage: Auszug aus einer Relation der Kommission zur Liquidation der Quartgelder vom 23. Juli 1694, mit beigefügtem Verzeichnis der Schuldner); Antwortschreiben vom 29. März 1695
Enthält: - Zahlung der schuldigen Hausmiete vom reduzierten Jobst Behr'schen Kanonikathof in Bremen durch den Landdrosten Clamer von dem Bussche (1695/96): Schreiben der Reduktionskommission an die Regierung vom 10. Januar 1695, mit beigefügtem Auszug der Kommission zur Liquidation der Quartgelder vom 23. Juli 1694; Antwortschreiben der Regierung und Schreiben an Bussche vom 29. März 1695; Subsidiales an die kurbrandenburgische Regierung im Fürstentum Minden vom selben Tag und vom 3. Juni, auch Schreiben an den Etatsrat Christoph Heinrich von Weissenfels in Bremen vom 3. Juni 1695; Antwortschreiben Weissenfels' vom 27. Juni, mit beigefügtem Schreiben der Regierung in Minden; weitere Subsidiales der Regierung an die Regierung in Minden sowie Schreiben an den Landdrosten Johann Philipp von dem Bussche zu Schlüsselburg vom 28. Juni 1695; Interzessionales der Regierung in Minden vom 15. Dezember 1695, mit beigefügtem Gegenbericht des Clamer von dem Bussche, Domdechant zu Halberstadt, und Anlagen, u.a.: Kaufbrief zwischen der Witwe Eva Oriana von Kniphausen, Freifrau von Lüdinghausen, und ihren beiden Söhnen Wilhelm und Fromholdt Barone von Lüdinghausen einerseits und Clamer von dem Bussche zu Lohe und Cösitz andererseits wegen des Hofes in Bremen von 1666, königliche Konsenserteilung zum Kauf vom 21. Juni 1670, königlicher Konfirmationsbrief für von dem Bussche vom 28. Oktober 1682, Beschluss der Reduktionskommission vom 23. März 1686, Quittung des Baumeisters Johann von Hassel wegen Zahlung einer Summe durch Eva Oriana von Lüdinghausen und Befreiung von weiteren Ansprüchen hinsichtlich der Quartgelder vom 12. Mai 1659; Schreiben der Regierung an die Reduktionskommission vom 24. Februar 1696 - Zahlung des dem Bremer Domkapitel schuldigen Kapitals des reduzierten Klosters Osterholz durch die Donatare (1695): Schreiben der Reduktionskommission an die Regierung vom 21. Januar 1695, mit beigefügtem Auszug aus der Relation der Kommission zur Liquidation der Quartgelder vom 23. Juli 1694; Antwortschreiben der Regierung vom 29. März 1695, auch Schreiben an die Erben der Landgräfin Eleonora Catharina von Hessen-Eschwege als Donatarin vom 29. März und 3. Juni 1695; Gesuch des Wittumsrats und Kommissars Johann Wolff vom 6. Juli 1695 um Aushändigung der abschriftlichen Obligation, auch Schreiben der verwitweten Herzogin Christina von Braunschweig-Bevern, geb. Landgräfin zu Hessen, vom 8. August 1695 wegen der Osterholzischen Klosterschuld; Antwortschreiben der Regierung vom 9. August 1695 wegen Übersendung der Obligation; weitere Korrespondenz in der Sache, auch Schreiben der Herzogin Christina und der Prinzessin Charlotte von Hessen, Gräfin von Tecklenburg, vom 2. Oktober 1695 wegen Befreiung von der Schuldzahlung; Schreiben der Regierung an die Reduktionskommission vom 18. Oktober 1695 - Zahlung der Schuldforderungen des Bremer Domkapitels durch das Kirchspiel Wremen, Heinrich und Gerd von Rönne und die bremischen Stände als Schuldner (1695): Schreiben der Reduktionskommission an die Regierung vom 21. Januar 1694 (mit Anlage: Auszug aus der Resolution der Kommission zur Liquidation der Quartgelder vom 23. Juli 1694, mit beigefügtem Hofgerichtsurteil vom 8. Mai 1693 und Bericht des Kammeradvokaten Dr. Otto Rosenbruch zu den Obligationen der Stände); Antwortschreiben vom 29. März 1695 wegen der Schulden des Kirchspiels Wremen
Enthält: - Zahlung des reduzierten Schuldpostens des Kirchspiels Wremen an das Unterstift St. Wilhadi und St. Stephani in Bremen, doniert gewesen an den Oberst Wilhelm Forbes (1688-1697): Zahlungsmandat der Regierung an die Kirchspielsbewohner vom 28. Februar 1688; Gesuch der Einwohner vom 23. März 1688 um Kommunikation der Obligation; Memorial des Kammeradvokaten Dr. Otto Rosenbruch vom 20. September 1694; Gesuch des Kammeradvokaten vom 10. Januar 1695 um ein Zahlungsmandat an die Kirchspielsbewohner (mit Anlagen: Obligation einiger Kirchspielseinwohner für das Kapitel des Unterstifts vom 29. September 1602, Tribunalsbescheide vom 24. Januar 1670 und 23. Januar 1671 in der Appellationssache der Kirchspielseinwohner gegen den Kapitänleutnant Rütger Pelt wegen Schulden), mit nachfolgendem Zahlungsmandat der Regierung vom 29. Januar 1695; weitere Gesuche des Kammeradvokaten um Vollstreckung und weitere Zahlungs- bzw. Exekutionsmandate der Regierung vom September 1695 bis Dezember 1696; Gesuche der Wremer vom 6. April 1695, 12. März und 12. Oktober 1697 um Aushändigung der Originalobligation - Untersuchung der Exspektanzen und tatsächlichen Inbesitznahme der donierten Güter, auch der Abfindung der Donatare mit den Vorbesitzern wegen Nutzung auf Lebenszeit (1695/96): Schreiben der Reduktionskommission an die Regierung vom 22. Januar 1695, mit beigefügtem Verzeichnis über die Personen, die Exspektanzen auf bremisch-verdische Kapitelsgüter erhalten haben; Bericht des Kämmerers Jentzsch an die Regierung vom 3. Juli 1695 dazu (mit Anlagen: Bericht zur Inbesitznahme der Güter von den verzeichneten Personen, mit beigefügtem Auszug aus einem Memorial der Witwe des Majors Wilhelm Heinrich Scheer, Maria Scheer, geb. Frese, vom 28. Dezember 1681 wegen Abtretung der Einkünfte der Vikarie St. Gregorii von Johannes Clodius an Scheer, mit Verzichtserklärung des Bruders Arnold Clodius vom 14. Januar 1654, sowie Vergleich zwischen dem Landrentmeister Christoph Wyneken und dem Vorbesitzer Detlef Schulte vom 16. April 1649 wegen der Kantorei-Einkünfte in Verden; Bericht der Regierung an die Reduktionskommission vom 12. August 1695; weiteres Schreiben der Reduktionskommission vom 7. Oktober 1695 wegen Beweisführung der Donatare und ihrer Erben (mit Verzeichnis); weiterer Bericht Jentzschs vom 8. Januar 1696 über Wohnorte und weitere Informationen zu den verzeichneten Donataren bzw. Erben; Mandate der Regierung an die entsprechenden Personen vom 28. Januar 1696, auch Schreiben an die Reduktionskommission vom selben Tag; Antwortschreiben des Johann von Wullen (Wüllen) vom 12. März 1696, der Witwe des Justizrats Johann Ulrich von Wallich und des Lic. David Heinrich Wyneken, Richter zu Lehe, vom 13. März und 19. Mai wegen der Kantorei in Verden (mit Anlagen), der Witwe des Majors Wilhelm Heinrich Scheer, Maria Scheer, in Bremen vom 24. März, der Erben der Christina Camper vom 27. März, auch der Gese Saße als Witwe des Bürgermeisters Johann Orwege vom 30. März, wegen des Hofes in Götzdorf (mit Anlagen), der Erben des Oberstleutnants Hans Christoph Schacht und des Drosten Jacob Weickers, Melesine Schacht und Friedrich Wilhelm Weicker, vom 30. März, der Beate Elisabeth von Meiher, geb. von Gerstenberg, in Verden als Erbin des Oberst Johann Anthon von Meiher vom 9. April und der Erben des Landrentmeisters Martin Hempel vom 9. Juni 1696 (mit Anlagen)
Enthält: - Untersuchung der Besitzrechte an Zehnten: Schreiben der Reduktionskommission an die Regierung vom 22. Januar 1695, mit Antwortschreiben vom 29. März 1695 - Schreiben des Generalgouverneurs Erik Graf Dahlberg an die Regierung vom 30. Januar 1695 wegen Übersendung von zehn Schreiben der Reduktionskommission vom Januar 1695 zu verschiedenen Punkten (s.o.), mit Antwortschreiben vom 1. April 1695; weitere Korrespondenz zwischen Dahlberg und der Regierung von 1695, auch beigefügtes Antwortschreiben der Reduktionskommission an die Regierung vom 22. April 1695 auf die Regierungsschreiben vom 29. März zu verschiedenen Punkten; Regierungsprotokolle vom 28. und 31. Mai 1695 dazu und Antwortschreiben der Regierung an die Reduktionskommission und den Generalgouverneur vom 3. Juni 1695; Regierungsverfügungen an den Kämmerer Jentzsch und den Kammeradvokaten vom selben Tag wegen Vollstreckung; Bericht des Kammeradvokaten vom 18. Juni 1695 wegen einiger Domkapitelforderungen, der Zehnten etc. (mit Anlage); Regierungsprotokolle vom 23. Juni und 6. August 1695
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1602
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1686
Index-Gruppe: frei: GND:118503472:Anton Ulrich, Herzog von Braunschweig-Wolfenbüttel
Index-Gruppe: frei: GND:123384508:Charlotte, Gräfin von Bentheim-Tecklenburg
Index-Gruppe: frei: GND:119112590:Dahlberg, Graf Erik von
Index-Gruppe: frei: GND:16485735:Kleihe, Schweder Dietrich
Index-Gruppe: frei: GND:124775802:Wallich, Johann Ulrich
Index-Gruppe: frei: GND:123384508:Charlotte, Gräfin von Bentheim-Tecklenburg
Rasch, Gustav, Edelmann u. Leutnant, Borstel/Bremervörde Besser, Johann, Etatsrat, Bremen Möller (Müller), Johannes, Notar, Bremen Lewenhaupt, Gustav Mauritz Graf, Oberst Lewenhaupt, Gustav Adolf Graf, Rat, Königlicher Benten, Georg, Lic., Anwalt Franc, Peter, Assessor, Stockholm Dahlberg, Erik Graf, Generalgouverneur Bülow, Johann Harbort von, Essenrode u. Brunsrode, Schatzrat Könitz, Hinrich Ernst von Könitz, Clara Magdalena, geb. von Hoym Hoym, Adam August von, Konradsburg Sarnighausen, Daniel, Baumeister, Bremen Ketelson, Matthias, Proviantmeister Wennerstedt, Andreas, Rittmeister Rasch, Christoph Ludwig, Akeshov, Gut, Schweden Kleihe, Schweder Dietrich, Etatspräsident Rosenbruch, Otto, Dr., Kammeradvokat Hacke, Conrad von, Bevollmächtigter Weissenfels, Christoph Heinrich von, Etatsrat, Bremen Rudolf August, Herzog zu Braunschweig-Wolfenbüttel Anthon Ulrich, Herzog zu Braunschweig-Wolfenbüttel Rasch, Franz Christian, Leutnant Conring, Hermann, Prof. Dr., Güter, Wolfenbüttel Hassel, Johann von, Baumeister Reimershausen, Barthold von Scharnhorst, Gustav, Lic. Jentzsch, Johan Georg, Kämmerer Gerdt, Johann, Kapitän, Geversdorf Küsel, Nicolaus Heinrich, Dr., Advokat Ernst Günther, Herzog zu Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg
Schwalch, Christoph Friedrich von, Sekretär Behr, Jobst, Kanonikathof, Bremen Bussche, Clamer von dem, Lohe u. Cösitz Bussche, Johann Philipp von dem, Landdrost, Schlüsselburg Kniphausen, Eva Oriana von, Freifrau von Lüdinghausen Lüdinghausen, Wilhelm u. Fromholdt Barone von Eleonora Catharina, Landgräfin zu Hessen-Eschwege, geb. Pfalzgräfin bei Rhein, Osterholz Wolff, Johann, Wittumsrat u. Kommissar, Bremen Christina, Herzogin von Braunschweig-Bevern, geb. Landgräfin von Hessen Charlotte, Gräfin von Tecklenburg, geb. Prinzessin von Hessen Rönne, Heinrich u. Gerd von, Schuldner Forbes, Wilhelm, Oberst Pelt, Rütger, Kapitänleutnant, Bremen Scheer, Wilhelm Heinrich, Major, Bremen Clodius, Johannes, Kapitelsgut Clodius, Arnold Wyneken, Christoph, Landrentmeister Schulte, Detlef, Kapitelsgut Wullen (Wüllen), Johann von, Donatar Wallich, Johann Ulrich von, Justizrat, Witwe Wyneken, David Heinrich, Lic., Richter, Lehe Scheer, Maria, geb. Frese, Bremen Camper, Christina, Erben, Götzdorf Saße, Gese, verw. Orwege Orwege, Johann, Bürgermeister Schacht, Hans Christoph, Oberstleutnant, Erben Weicker, Jacob, Drost Schacht, Melesine Weicker, Friedrich Wilhelm Meiher, Beate Elisabeth von, geb. von Gerstenberg, Verden Meiher, Johann Anthon von, Oberst, Verden Hempel, Martin, Landrentmeister, Erben
Borstel, Gut, Amt Bremervörde Bremen, Dompropstei Sagnitz, Gut, Livland Akeshov, Gut, Schweden Bremen, Vikarie St. Laurentii Bremen, Domkapitel, Schuldforderungen Bremen, Kanonikathof, Behr'scher Osterholz, Kloster, Reduktion Wremen, Kirchspiel, Schuldner Bremen, Unterstift St. Wilhadi und St. Stephani Bremen, Vikarie St. Gregorii Verden, Kantorei-Einkünfte Götzdorf, Hof
Reduktion, Güter, donierte Güter, donierte, Reduktion Reduktionskommission, Stockholm Dompropstei, Bremen Hofgericht, Stockholm Nachlass, Rasch, Gustav, Bremen, Inventar Inventar, Nachlass, Rasch, Gustav Kriegsmanns-Armenhaus, bremisches Regierung, halberstädtische Regierung, wolfenbüttel'sche Diebstahl, Nachlass, Rasch'scher, Dompropstei, Bremen Konkurssache, Conring'sche Kapitalien, donierte, Hassel, Johann von Vikarie St. Laurentii, Bremen Inventar, Nachlass, Hassel, Johann von Nachlass, Hassel, Johann von, Inventar Domkapitel, Bremen, Schuldforderungen Schuldforderungen, Domkapitel, Bremen Quartgelder, Liquidation, Kommission Kanonikathof, Behr'scher, Bremen Regierung, kurbrandenburgische, Minden Stände, bremische, Schuldner Hofgericht, Bremen-Verden Unterstift St. Wilhadi und St. Stephani, Bremen Kirchspielsbewohner, Wremen Tribunal, Wismar Exspektanzen, Güter, donierte Kapitelsgüter, bremisch-verdische, Exspektanzen Vikarie St. Gregorii, Bremen Kantorei-Einkünfte, Verden Donatare, Kapitelsgüter, bremisch-verdische Zehnte, Besitzrechte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.