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Martin Lorenz v. .Mörlen gen. Böhm, Chorherr zu St. Burkhard bei Würzburg, und Kurt Winold, als Vormünder der Kinder des verstorbenen Hans Georg v...
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B 8 Urkunden der Herrschaft Schlitz (Familie der Freiherren und Grafen v. Schlitz gen. v. Görtz)
Urkunden der Herrschaft Schlitz (Familie der Freiherren und Grafen v. Schlitz gen. v. Görtz) >> 1571 - 1600
1588 Juni 20
Ausf., Papier, hinten 2 aufg. Signete unter Papier, Uss. Vgl. U 579, B 8 Nr. 9/307
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Martin Lorenz v. .Mörlen gen. Böhm, Chorherr zu St. Burkhard bei Würzburg, und Kurt Winold, als Vormünder der Kinder des verstorbenen Hans Georg v. Mörlen: Verkauf eines Drittels einer erbeigenen freien Behausung in der Stadt Fulda bei der fuldischen Kanzlei, mit dem Garten an die Görtzsche Behausung stoßend, mit der Wohnung an die Gasse gegen das Stadttor gelegen, wie diese von der Mutter bzw. Altmutter der Aussteller ererbt, für 133 Gulden 14 Gn. fuldischer Währung (je Gulden für 43 Gn.) an Eustachius v. Schlitz gen. v. Görtz, Statthalter des Stifts Fulda
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller 2, zugleich für Aussteller 1
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.