Heinrich Schelhe und seine Ehefrau Kunigunde, Bürger zu Würzburg, übergeben Abt und Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg einen jährlichen Zins von 1 Gulden. Dieser Zins ist ihnen bisher von einem Haus in der Kirchgasse bei St. Peter in der Würzburger Vorstadt Sand gefallen, das derzeit Heinrich Grefflin besitzt. Die Eheleute verzichten auf allen ihre Rechte an dem Zins und weisen Heinrich Grefflin an, diesen künftig an das Kloster zu entrichten. Wird das Haus verkauft, dann soll es vom jeweiligen Kustos des Klosters neu empfangen werden. Für den Zins soll man im Kloster Jahrtage für die Eheleute sowie für die Eltern des Heinrich Schelhe begehen. Der geben ist 1412 am nesten friitag nach sant Bu/e/rgharts tag des helligen bischoffs. Aussteller: Heinrich und Kunigunde Schelhe. Empfänger: Kloster St. Stephan