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Wochenberichte, Bd. 35
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10736 Ministerium des Innern, Nr. 00299hh (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
10736 Ministerium des Innern
10736 Ministerium des Innern >> 09 Polizei >> 09.02 Sicherheitspolizei >> 09.02.02 Berichte über Parteien, Politik, Wirtschaft und Soziales
Sept. - Dez. 1856
Enthält u. a.: Wochenberichte und Informationen aus Dresden, Berlin, Bremen, Kopenhagen und Hannover.- Verbindung unter den französischen Handschuhmachern, S. 6 f.- Statuten der "Internationale Association", Sitz London, S. 8.- Gefängnisstrafe in Berlin und anschließend Reise in die Schweiz von Dr. E. Vehse, S. 13.- Verhaftung des Felix Pyat in Aachen, S. 30, 57, 67.- Republikanischer Aufruf an die Norweger, Schweden und Dänen in Nordamerika in der Zeitung "Deutsche freie Blätter", S. 34 f.- Hinweis auf zentralen Treffpunkt der Demokraten 1845-1847 auf Schloß Holte bzw. Bielefeld, u.a. Marx und Engels, S. 40b,c.- Vertrieb von Druckschriften zur polnischen Frage von London aus, S. 53 f.- Überwachung der Reisen F. Lassalles und der Gräfin Hatzfeld, S. 60.- Reise des demokratischen Flüchtlings Eduard Pelz, Redakteur der "Allgemeinen Auswandererzeitung", aus New York nach Deutschland, S. 71 f.- Sächs. Flüchtling Kammerherr von Watzdorf als Freund Carl Todts, S. 75.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.