Notarielles Testament des Klaus Betzolt Georg von Giech, Domherr zu Würzburg und Landrichter des Herzogtums Franken, bekundet, dass ihm Johann Stange im Auftrag von Klaus Betzolt aus Wertheim ein unversehrtes Dokument folgenden Inhalts vorgelegt hat: Am 15. März 1481 hat im Hof St. Gallen in Würzburg Klaus Betzolt, ein reisiger Knecht des Grafen Johann von Wertheim, seinen Besitz ohne jede Ausnahme seinem Bruder Cuntz Betzolt in Remlingen und dessen Kindern sowie seiner Schwester Else, Frau von Heinz Herkopf in Külsheim, vermacht und übergeben und zwar so, dass sie nach seinem Tod teilen und mit dem Besitz machen können, was sie wollen. Sollte Else bereits verstorben sein, soll auch ihr Teil an Cuntz Betzolt und dessen Kinder fallen und nicht an die Seite ihres Mannes. Klaus Betzolt behält sich Änderungen vor. Zeugen: Hawig vom Lichtenstein, Junker Lennhard (?), Peter von Maspach, Schultheiß in Würzburg, Hans Haug und Endris Hove, Kleriker und Laien. Johann Stang, aus kaiserlicher Gewalt offenbarer Schreiber, war ebenfalls anwesend und hat das vorliegende Instrument ausgestellt. Folgen noch Einrede- und Verzichtsregelungen mit dem Bruder Anton Betzolt, Pfarrer in Dertingen. Ankündigung des Siegels des Landgerichts Franken.