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Zwischen Heinrich von Worringen als Prior, Gertrud von Aer als Meisterin, und dem gesamten Konvent zu Ellen (kellnersche und priorsche und gemeine convente kinder des closters und gottshauß zu Ellen) einerseits, und sämtlichen Nachbarn zu Ellen wird ein Vergleich geschlossen, worin die Befahrung der dörflichen Wege bestimmt wird. Die Schwestern erhalten den alten Mühlenweg, angefangen vom letzten neuen Pfahl gegenüber Peter Bendt an der Linde zum Dorfwirt bis hin zum anderen Ende auf dem alten Weg. Dafür legt das Kloster einen Weg für die Allgemeinheit über sein Ackerland an, der aus dem Dorf Ellen an der Mühle vorbei nach Huchem (Hoichheim) führt. Außerdem erhält das Kloster den Heu- und Ackerbauweg (hewweg und bawweg), genannt die Loohegaß, wofür es sich verpflichtet, einen anderen Heu- und Ackerbauweg über seinen Acker, genannt der Kamp, neben der Loohegaß anzulegen, an dem das Kloster ein abschließbares Falltor (ein falderen oder grindel vor denselben wegh thun hangen dat schlüssig ist) anbringt. Weil dieser Wegetausch dem Kloster den größeren Vorteil bringt, soll es dafür den Einwohnern von Ellen jährlich 3 Pfund Wachs für ihre Osterkerze geben. Auf Bitten beider Vertragspartner siegeln der Schultheiß Peter von Pünnich und die Schöffen der Dingbank Hambach Reinhard Cornett, Lütgen von Selhausen, Meister Werner Schmitt, Heinrich Bruwer von Ellen, Hermann Müller von Hambach und Johann Kleintgen von Niederzier mit dem Schöffenamtssiegel. Gegeven in den Jahren dusent funffhondert tzwei und drissich. Beglaubigt vom Dürener Notar und Gerichtsschreiber Johannes Rosenkranz.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
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