Schenk Christoph und Heinrich zu Limpurg beurkunden, daß sie vor mehreren Jahren an Hans Georg Geißberg Vogt zu Stettenfels verkauft haben das sogenannte Geißberger Schlößlein zu Schnait im Flecken unten auf Beutelsbach zu gelegen, das sie vormals von Georg Geißberg erkauft haben, Hans Georg Geißberg zeigt an, daß er wegen etlicher Stücke in Beutelsbacher Markung zu Unrecht mit Steuer und Hilfgeld von Württemberg belegt worden sei, ferner sei ihm das Stück Wald für 49 M. angeschlagen worden und ein 1/2 Tagwerk Wiesen an der Rems verkauft, aber nie eingeräumt worden, endlich sei ein Dächlein am limp. Bindhaus zu Schnait übr sein Eigentum ohne seinen Willen gebaut worden. Die Schenken erklären, daß sie nur sich verpflichtet haben die Gült, die auf dem 1 M. Schargarten in der Schleifmühle steht und Ulrich Binder zu Beutelsbach gehört, nämlich 1 Pfd. 11 Sch. 6 H. richtig zu machen. Weitere Verhandlungen betr. eine Wässerung durch einen Garten zu Schnait und über die vorgenannten Punkte werden vergleichen.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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