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Vor Johann Gottfried Francken, Schultheiß, Hermann Joseph Stercken und Johann Arnold Sommers
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Rathausarchiv >> Urkunden Mittelalter und Frühe Neuzeit
1783 Juni 12
Regest: Vor Johann Gottfried Francken, Schultheiß, Hermann Joseph Stercken und Johann Arnold Sommers Hofrat bzw. Referendar und beide Schöffen zu Düsseldorf, entleiht Conrad Mildenberg und Barbara Hebs, seine Ehefrau, mit Zustimmung seiner Eltern Sebastian Mildenberg und Caecilia Schricks, aus Armenmitteln des Magistrats 100 Reichstaler zu 4% und verpfändet dafür sein Kindsteil an dem Haus auf der Wallstraße.
Siegelkommentar: 1) Kartusche unter Krone, Schild in schwarz mit weißem Schildhaupt (bzw. geteilt), darin ein liegender Ölzweig. Umschrift: Joann Godefridus Francken 1779. (Majuskeln); 2) Wappen: Löwe, einen Gegenstand haltend, auf dem Helm Löwen wachsend zwischen off. Flug. Umschrift: Herm: Joseph Stercken Scabinus Düsseldorpy. (im Felde) 1764. (Majuskeln). 3) Wappen: Sonne, auf dem Helm Sonne zwiwchen off. Flug. Umschrift: I - Wilhelmi - Sommes (!) scabinus Dusseldorpii. (Majuskeln).
Ausfertigung. Papier. Doppelblatt. Mit den Unterschriften des Sebastian Mildenberger, des Conrad Mildenberger jun. und des Schultheißen. 3 Siegel unter Papierdecken.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.