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Zusammenkunft und Abschied der protestantischen Stände zu Schmalkalden
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Enthält: Auf Sonntag nach Katharina kommen die protestantischen Stände zu Schmalkalden zusammen, um wegen der gemachten Protestation und dessen was den Gesandten beim Kaiser Karl V. dabei wiederfahren ist, sich zu beratschlagen. Die Stadt Heilbronn stellt auf Ulmischer Vollmacht aus. Weil aber selbst unter den Ständen auf dem Tag zu Schwabach und hier über Religionsartikel und vorzüglich das Abendmahl Streitigkeiten entstanden und sich der Kurfürst von Sachsen, der Markgraf von Brandenburg und der Herzog von Braunschweig weigerten, mit solchen die nicht ganz gleich Lehren annehmen in eine Handlung einzulassen, auch die Städte, die auf dem Tag zu Schwabach nicht gewesen, von sieden Streitigkeiten noch keine Nachricht gehabt und deswegen keine Instruktion erteilt haben, so wurde eine andere Zusammenkunft auf dem Dreikönigstag 1530 nach Nürnberg für diejenigen, die die verzeichneten Artikel annehmen wollten, in dem Abschied bestimmt.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.