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Hermann Hoogen, Notar zu Lobberich, bekundet, daß
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G 1 Grefrath Urkunden und ältere Akten bis 1848 Grefrath Urkunden und ältere Akten bis 1848
Grefrath Urkunden und ältere Akten bis 1848 >> Urkunden
1804 Januar 13
Regest: Hermann Hoogen, Notar zu Lobberich, bekundet, daß der Ackerer Konrad Gelwighs in Grefrath und seine Ehefrau Gertrud Kather ihren in der Honschaft Schlibeck gelegenen Gelwighshof an die Eheleute Johann Matthias Kather, Ackerer, und Gertrud Heitzer veräußern. Hierzu gehören Haus, Hof, Scheune, Garten und Baumgarten, etwa 48 Ar groß, ferner folgende Liegenschaften in Schlibeck: eine Parzelle Land, ungefähr 2 Hektar 42 Ar groß, ein Stück Land, etwa 1 Hektar 54 Ar groß, und ein Stück Land, ungefähr 3 Hektar 25 Ar groß, außerdem eine etwa 34 Ar große Wiese in den Mühlenbenden sowie eine andere in den Mühlenbenden hinter der Tetendonk gelegene Wiese, ungefähr 15 Ar groß, 3 Parzellen Gehölz, etwa 45 Ar groß, im Meuskesbruch und eine ungefähr 35 Ar große Wiese im Schwarzbruch. Der Kaufpreis beträgt 6000 Francs und ist innerhalb 6 Monate zu erlegen und inzwischen zu verzinsen. Da einige der veräußerten Liegenschaften nach Ausweis einer Schuldverschreibung vom 2. Dezember 1788 durch die verstorbene Anna Heitzer, die erste Ehefrau des Konrad Gelwighs, belastet wurden, übernehmen die Verkäufer die Rückzahlung dieser Forderung. Zeugen: Gottfried Hoenen, Bürgermeister (Maire), und Peter Johann Wildenrath, Färber, beide aus Grefrath. Transfix vom gleichen Tage: Hermann Hoogen, Notar zu Lobberich, bekundet, daß der Ackerer Konrad Gelwighs und seine Ehefrau Gertrud Kather ihrem Neffen, dem Ackerer Johann Matthias Kather, und seiner Ehefrau Gertrud Heitzer alle zum Gelwighshof gehörenden Haus-, Hof- und Ackergeräte samt Vieh veräußern, im besondern 1 Pferd, 4 Kühe, 1 Rind, Karre, Pflug, Stroh, Kaff, Heu und Früchte, alle Geräte aus Holz, Eisen, Zinn und Kupfer, Leinen, Wolle, Flachs, Garn und Tuch. Der Kaufpreis beträgt 1500 Francs, zahlbar innerhalb 6 Monate und bis dahin zu verzinsen. Zeugen: Gottfried Hoenen, Bürgermeister (Maire), und Peter Johann Wildenrath, beide aus Grefrath. Abschrift, beglaubigt durch den ausstellenden Notar. 1. Zusatz 1811 Januar 15. Johann Jakob Koenkes, Meves Koenkes, Vormund, und Johann Arnold Cox, Vormund, bescheinigen, daß Johannes Matthias Kohter an die Erbgenossen der Elisabeth Kunkes oder Gelves insgesamt 2500 Gulden als Anteil am Gelveserb gezahlt hat, nachdem andere Ansprüche bereits 1809 und 1810 abgegolten wurden. Zeugen: Peter Jakob Breuren und Meves Schaffers. 2. Zusatz 1812 Januar 29. Gerard Abels, Anna Maria Kater, Immelgen Kahter und Arnold Cox bescheinigen, daß ihnen ihr Anteil vom Gelveserb durch J.M. Katter ausgezahlt wurde. Zeuge: P.J. Wildenrath. 3. Zusatz 1834 Februar 10. C. Josef Sassenfeld, Kaplan, bescheinigt namens des Kirchenvorstandes zu Grefrath, daß Johann Matthias Kohter eine von Theodor Cox und Katharina Elisabeth Kother herrührende Belastung seines Hofes abgegolten hat.
Abschrift, Papier, drei und zwei Bögen.
Urkunden
Hoogen, Hermann
Gelwighs, Konrad
Kather, Gertrud
Katter, Johann Mattias
Heitzer, Gertrud
Hoenen, Gottfried
Wildenrath, Peter Johann (Färber)
Koenkes, Johann Jakob
Koenkes, Meves
Cox, Johann Arnold
Kohter, Johannes Matthias
Kunkes, Elisabeth
Breuren, Peter Jakob
Schaffers, Meves
Abels, Gerard
Kater, Anna Maria
Kather, Immelgen
Sassenfeld, Josef (Kaplan)
Cox, Theodor
Kother, Katharina Elisabeth
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.