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Discussio Krumkampf
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Enthält: Schuldner: † Wandmacher Johan Krumkampf, verheiratet gewesen mit Christine Eppinck. Haus: Bergstraße zwischen Häusern des Kaspar Blome und des M. Herman Harpfenschleger; 1629 zwischen Häusern des Johan Blome und des M. Herman Borchort. Gläubiger: Johan Hovedes, früher Küster an St. Lamberti, später dessen Erbin Anna zur Hove; Andreas Pagenstecker; die Erben des Sebastian Wittover, namentlich Johan Eckholt, Johan Hannasch und Herman Frencking; die Erben des Hwenrich Uphus; Kunne Gröffer (Gervers); die Erben des Kaplans Gerhard Slüterman in Roxel; Wandmacher Kaspar Krumkamp, Sohn des Schuldners, und dessen Ehefrau Richmot Harbeck; M. Johan Eschman und dessen Ehefrau Christine Krumkamp, Tochter des Schuldners; Bernard Dreihaus und dessen Ehefrau Katharina Lagedman; die Armen zu St. Johann, vertreten durch den Provisor Lic. Johan Meinertz. Anlagen (1. als Orig., 2. bis 4 als Abschriften): 1. 1576 Donnerstag nach trium regum (Januar 12), Orig., Perg., Siegel: Hausverkauf. 2. 1566 Februar 1: Rentverkauf. 3. 1575 am Abend Michaelis (September 28): Rentverkauf. 4. 1601 Juni 23: Rentverkauf.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.