Hans Holl und Hans Vischer, beide Bürger zu Beihingen, verkaufen mit Einwilligung ihrer Obrigkeit, des Hans Heinrich Schertlen von Burtenbach zu Geisingen, einen jährlichen Zins von 2 1/2 fl gegen 50 fl Kapital, die Hans Jörg von Hallweil selig zu einer ewigen Stiftung für die Armen in Beihingen bestimmt hatte. Hans Holl haftet mit seiner halben Behausung, Scheuer und ganzen Allmendgerechtigkeit zwischen Mathis Krautt, Wilhelm Linckh und Bastian Wezel und vorne an die Allmend, hinten an den Garten seiner Stiefkinder stoßend, wobei die ganze Behausung der Herrschaft Geisingen 4 1/2 h Zins, 1 Simri Haber, 1/2 Fasnachtshenne und 1/2 Sommerhühnlein gibt. Für Hans Vischer verschreibt sein Stiefvater Hans Rabausch 1/3 Morgen Wingert und Wiesen, jenseits des Neckars in der Bubenhälde zwischen Gorgus Kallenberger und alt Michel Kressler, oben an das Pleidelsheimer Feld, unten an die Allmend stoßend und der Frühmeßpfründe zu Beihingen 2 ß 4 h und dem Heiligen ebenda 11 h zinsend, dazu 1/2 Vtl. Wingert, jenseits des Neckars im Ansel, zwischen Gorgus Kallenberger und alt Kaspar Drinckle, oben auf das Pleidelsheimer Feld, unten auf Hans Jörgs von Hallweil Erben Spitzwiesen stoßend und der Frühmeßkaplanei 2 ß h und dem Heiligen 1/2 Vierling Wachs zinsend. Der Empfänger behält das Recht, im Falle des Zahlungsverzugs die genannten Güter anzugreifen.