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Rechtsstreitigkeiten zwischen den reformierten Fürsten zu Nassau-Siegen und den Edelleuten von und zu der Hees zu Holdinghausen u.a. wegen Beschimpfungen der Hofleute und Bediensteten des Freiherrn Ferdinand Maximilian von Weichs zu Langenau
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Rechtsstreitigkeiten zwischen den reformierten Fürsten zu Nassau-Siegen und den Edelleuten von und zu der Hees zu Holdinghausen u.a. wegen Beschimpfungen der Hofleute und Bediensteten des Freiherrn Ferdinand Maximilian von Weichs zu Langenau
Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 19. Angelegenheiten des Adels >> 19.6. Familie von Holdinghausen, von Holdinghofen und von Hoevel
1666-1669
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Zitationen von Hofleuten und Untertanen vor die Kanzlei zu Siegen; Amtsverhöre; Militärische Besetzung und Visitation des adeligen Hauses Langenau sowie Vernehmung der Bediensteten des Freiherrn von Weichs zu Langenau; Korrespondenzen wegen Inhaftierung des Freiherrn von Weichs wegen Erschießung eines fürstlich nassau-siegenschen Untertanen aus Buschhütten; Inhaftierung und Vernehmung kurkölnischer Untertanen; Notariatsinstrument über die Inhaftierung des Jägers und Fischers Hans Henrich zu Langenau durch die Regierung zu Siegen; Notariatsinstrument über die Jagdgerechtigkeit des Hauses Langenau; Protokoll über die Inhaftierung des Schlössers Martin Grothausen in Hilchenbach; Suppliken der Hofleute zu Holdinghausen wegen geforderter Spanndienste und zwei Goldgulden Dienstgeld; Diffamierung der fürstlichen Kanzlei zu Siegen durch den Freiherrn Johann Dietrich von und zu der Hees zu Holdinghausen. Korrespondenten u.a.: Georg Walkersdorf, Schultheiß Johannes Schmidt (Krombach und Ferndorf), Heinrich von Syberg, Kilian Diemens (Langenau), A. von Rottleben (Langenau), Landcapitain Balthasar de Jardin (Langenau), Johannes Zeppenfeld (Langenau), Johann Moritz Fürst zu Nassau-Siegen, Richter Bernhard Christiani (Bilstein), Kellner Abraham Wortmann, Hermann Kohl, Hans Peter Schmidt, Thomas Schweinfurtt, Tilmann Limpert (Obersetzen), Notar Andreas Stummel (Olpe), Johann Dietrich von und zu der Hees, Notar Johann Wolfgang Kipp.
161 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.