Hans von Gru(e)ßen, genannt Mychßner, seine Ehefrau Klara von Landau und sein Schwager Eberhard von Landau verkaufen an den Meister Heinrich Neidhart (Nythart), Lehrer des Rechts, Domherr zu Konstanz und Pfarrer zu Ulm, ihren Zehnten zu Rißtissen (Tu(e)ssen), der dem Zehnten der Gemeinde (rotten zehenden) entspricht, mit allen Rechten und Gerechtigkeiten und Ein- und Zugehörungen für 800 fl rh, deren Bezahlung bestätigt wird. Wenn die Zehntkarren miteinander fahren, soll aber immer der Zehntkarren der Aussteller den Vorrang haben. Außerdem verkaufen die Aussteller einen Karren Heu aus dem Mühlgarten und alle ihre Rechte an der Hofstatt bei der Burgaue, wo sich die Zehntscheune befindet. Die verkauften Güter hatten Hans von Gru(e)ßen und seine Ehefrau Klara von Landau von seinem Schwiegervater und ihrem Vater geerbt. Das Kloster Heggbach erhält aus diesem Zehnt jährlich dreieinhalb Imi Roggen und dreieinhalb Imi Hafer. Als Bürgen setzen die Aussteller den Ritter Veit von Ysemburg, Eberhard von Landau, den Sohn des verstorbenen Ritters Konrad von Landau, und Martin Ringglin zum Rotten ein. Die Aussteller verzichten auf alle ihre Rechte an dem verkauften Rechte und Güter und versprechen die Schadloshaltung und Bürgschaftsleistung.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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