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Wohnungsfürsorge Spez.
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Enthält: Zahlreiche Gesuche um Zuteilung von Wohnungen, Bewerbungen um frei werdende Wohnungen mit Schilderung von Wohnverhältnissen; Gesuche, u. a. Arnold Reis, Fa. J. Gusdorf & Sohn, als Mieter bei L. Agulnik, Pfrimmstraße 9, 1924 // Kaufmann Heinrich Thabart, Nov. 1922 // Dentist Karl Massoth, (1925, 1926 - 1927) // Frau Witt, Judengasse 37 (1924) // Georg Rössel (1925) // Luise Reichert (1924) // Jakob Ruske, Stelzengasse (1924) // Valentin Rehn, Schannatstraße 10 (1924); Eisenbahn-Inspektor Wilhelm Raiß (Pfeddersheim; 1925) // Johann Richter, Pfauentorstraße 16 (1924) // Lackierer Rudolf Merz, Horchheimer Straße 6 (1925) // Fabrikarbeiter Ludwig Rathgeber (1927; beabsichtigter Kauf des Hauses Fischmarkt 20, Notwendigkeit einer Wohnung für Sohn Ludwig; 1927) // Louis Strebel, Nordanlage 14 (1924) // Georg Ihrig, Judengasse 12 2/11 (1927) August Jäger, Worms-Pfiffligheim, Melanchthonstr. 8 (1926); ausgefüllte Formulare: Feststellung der Wohnungssuchenden am 16. Mai 1927 (hier: Ludwig Walter, Löwengasse 24 // Franz Mankel); drei ausgefüllte Karteikarten: Wohnungsgesuch [Nr…..], hier: Ernst Wegerle // Franz Heinrich Rößling // Emil Müller, Schlosser;
Korrespondenz des städtischen Wohnungsamtes mit Gesuchstellern / Gesuchstellerinnen (Aufnahme in die Liste der Wohnungssuchenden); Bescheinigungen wegen medizinischer Notwendigkeit einer Wohnung (u. a. sozialärztliches Institut wg. Georg Feth, 1929); Karteikarte: Tauschantrag; Gesuch des Architekten Heinz Tyrocke, Posen, um Berücksichtigung in der Liste für Wohnungstausch (27.04.1925); Kaufmann Erich Röske in Fa. Hermann Herzog, Weingutsbeitzer in Osthofen, wg. Tauschwohnung gegen seine Wohnung in Karlsruhe (1925; insgesamt Ringtausch von drei Parteien gedacht; betr. Wohnung Steinstraße 10 III, [Wohnungsinhaber Obering. Türk dauerhaft in Hamburg beschäftigt]); Gesuch des August Rauscher, einen Raum seiner Wohnung, Gutenbergstraße 1, als Büro- und Lagerraum benutzen zu dürfen (mit Skizze; Genehmigung erteilt nach Vor-ort-Besichtigung, Sept. 1924); Bericht des Wohnungsamtes über die sittenwidrigen Wohnverhältnisse im Haus Stelzengasse Nr. 12; Gesuch des Andreas Margara, Speerstraße 2 Worms-Pfiffligheim, um Vermittlung einer Wohnung im Hause Speerstraße 6 bei Fam. Bornemann (Mai 1925); Gesuch des Philipp Märthesheimer um Zuteilung einer Neubauwohnung (1927; 1925 wegen Kauf eines Einfamilienhauses, 1925; umfangreichere Korrespondenz) // Karl Mester, Schmiedgasse 6 (1925) // Heinrich Maurer, Klosterstraße 4 (1925); Korrespondenz mit dem städtischen Wohnungsamt Darmstadt wegen Wohnungstausch Georg Zucker (Liebfrauenring 9) mit Dr. Müller, Darmstadt Bismarckstr. 18 [Zucker zieht in Karlsstraße 84 Darmstadt; für Dr. Müller findet sich keine geeignete Wohnung]; Schreiben Reichsbund der Kinderreichen Deutschlands zum Schutze der Familie e. V. Ortsgruppe Worms (18.02.1932) betr. Wohnungssache Wilhelm Beisel, Römerstraße Nr. 82; Gesuch des Landwirtschaftsassessors Dr. Barth, z. Zt. Roonstraße 18 (aushilfsweise beim Landwirtschaftsamt Worms, Bezüge geringer, daher Wunsch einer günstigeren Wohnung; 1932); Interessenten an Neubauwohnungen Karolingerstraße (u. a. Andreas Volkamar, Eheleute Spitzer, Wwe. Kreß, Buchdrucker Wilhelm Winkler, Polizei-Hauptwachtmeister Peter Bangert; 1928) bzw. Strahlenbergerstraße (u. a. Jakob Vock, 1926 [Gesuche seit 1923] / Wilhelm Sattler) und Mainzerstraße (U. a. Georg Lied, 1928); Liste: Liebhaber für Wohnungen am Karolingerplatz und Nibelungenplatz (1927); Gesuch des Jakob Jeremias, Geigenhändler und Korbflechter (z. Zt. In einem Zimmer mit 9köpfiger Familie bei seiner Schwester Frau Steinbach, Fischmarkt 31; 1925, 1927); Gesuch des Schreinermeisters Jean Platz, Fischmarkt 3, um Zuteilung einer frei werdenden Wohnung Pfauentorstr. 22 (mit Skizze der derzeitigen Wohnung; 1927); Gesuch des Reichsbund der Kriegsbeschädigten und Hinterbliebenen Bezirksleitung Rheinhessen Mainz um Vergabe einer geeigneten Wohnung für den 80%Scherbeschädigten Rudolf Purfürst (1928); Gesuch des Hermann Frietsch, derzeit Ober-Zollsekretär in Mannheim, wohnhaft bei Schwiegereltern Sterngasse 17 [Antwort Absage auf Jahre, "da die Wohnungsnot in hiesiger Stadt derart groß ist, daß nicht einmal in den meisten allerschlimmst gelagerten Fällen der ortseingesessenen Wohnungssuchenden abgeholfen werden kann", 1925]; Gesuch des A. Salomon, Oberreallehrer i.R., Luisenstr. 10 um altersgerechtere Wohnung (April 1928); Einquartierungskommission an Oberbürgermeister (23.05.1922; Mitteilung, dass die Kommission in keinen Wohnungstausch mit Leuten von auswärts einwilligen kann, bevor die Bürgermeisterei die Wohnung, die zur Unterbringung aller französischer Familien benötigt werden, frei gegeben hat; mit Abschrift eines Schreibens des Antragsstellers Redakteur Dr. Pohl beider Darmstädter Zeitung, an den das Ministerium [in dieser Sache auch Staatsministerium, Kreisamt]; Gesuche des Polizei-Wachtmeisters Gebel (1922), mehrere Anträge des August Günther, Mainzerstr. 35 // des Fritz Gall, Hardtgasse 2 // Jakob Grimm, Neuhauserweg Nr. 3 // Heinrich Selbert, Judengasse 26 // Alexander Guthy; Korrespondenz Wohnungsamt Worms mit dem Wohnungsamt der Stadt Mainz betr. Stellung einer Ersatzwohnung für Heinrich Nauth Wwe. (1929); Gesuch des Dr. Otto Völker [von Gießen kommend als Direktor des Chemischen Untersuchungsamtes Worms, März 1927]
Darin: Wormser Volkszeitung vom 31.03.1920 (Nr. 71), mit Beitrag zur Wohnungsnot (Debatte aus der Sitzung Stadtverordneten-Versammlung vom 30. März 1920)
Wohnungsamt
Archivale
Verweis: vgl. Abt. 17
Erhaltung: tlw. Verklebungen
Bemerkungen: Zwei einzelne Schürzen belegen den Versuch eine alph. Ordnung für die Wohnungstauschinteressenten anzulegen. Eine enthält jedoch nur drei Anträge "A" , u. a. des Glasermeisters Adam Arras, Liebenauerstr. 45 (1922). Die Andere beinhaltet Gesuche "T" (u. a. Willi Truschel, 1928; Frau Jakob Thomas [mit Wohnungsskizze]). An mehreren Stellen der Akte finden sich für weitere Buchstaben in Folge Vorgänge (M, R, F, G, S), insgesamt ist die alphabetische Aktenführung jedoch gestört. Einzelne Antragsteller tauchen in der Akte an verschiedenen Stellen auf. Die Beschlüsse verweisen in mehreren Fällen auf die Aufnahme in die Liste der Wohnungssuchenden bzw. Aufnahme in die Kartothek. Die Gesuche geben intensiven Einblick in die vorherrschenden Wohnverhältnisse der Antragsteller und die vorherrschende Wohnungsnot in Worms.