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Helmerich von Baumbach und Heinrich Beringez, Burgmänner zu Rotenburg, sowie Konrad Hobit und Eberhard Runke von Raboldeshausen (? Rabinshausen) h...
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Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach >> 1303 - 1450
1369 Februar 27
Ausf., Pergament (11,6 x 22,7 cm) mit zwei leicht beschädigten anhängenden Siegeln
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: tercia feria post Reminiscere
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Helmerich von Baumbach und Heinrich Beringez, Burgmänner zu Rotenburg, sowie Konrad Hobit und Eberhard Runke von Raboldeshausen (? Rabinshausen) haben Simon von Leimbach mit den von Ellingshausen gesühnt. Nun sind Götz von Hausen und sein Bruder Konrad sowie Konrad Bauermann gekommen und haben Simon gelobt, dass Klaus Hebel, der hinweg ist, die Sühne und den Frieden auch halten soll, und sie ihn suchen und wieder heimbringen wollen. Wenn dies nicht glückt, wollen sie doch das Gelübde halten, sich zu seinem Gute tun und leisten, was die andern Nachbarn nach der Sühnung tun sollen, solange bis er zurückkehrt und selbst dies leistet.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: 1369
Vermerke (Urkunde): Siegler: Siegelankündigung der Aussteller: "han w(ir) Helmerich vnde Heinr(ich) Beringez diesen brieff vorsigilt mit uns(ern) Inges(igeln) dy her an synt gehangin"
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Becker, Urkundenbuch, Nr. 175
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.