Jost von Venningen (Vennyngen), Statthalter des Meisteramts in deutschen und welschen Landen und Komtur des Deutschen Ordens zu Mergentheim, Johann Borstal, Pfarrer zu Markelsheim (Marckelsheim), Hans von Sole, Hans Kellermann, beide im Rat und im Gericht zu Mergentheim, und Fritz Thomann, Bürger zu Mergentheim, beurkunden, daß sie den Streit zwischen Andreas Mischbach, Johanniterorden, dessen Bruder Hans zu Maergentheim, Hans Würffel, Johanniterorden, und dem Stiefvater des verstorbenen Johann Bechtmann von Weißenburg (Weyssemburgk) und den Brüdern des genannten Johann sowie der Barbara Gerlach um das Erbe des genannten Johann folgendermaßen entschieden haben: Andreas und Hans Mischbach erhalten die Wiese unterhalb dem Birkenhain in der Gemarkung Edelfingen (Ottelfingen), eine Wiese unter dem Katzenberg bei der Stuppacher Brücke, eine Wiese zu Hochstetten (Hochsteten) unterhalb der Wiese der alten Frau Schmyd, einen Weingarten am (Yßemberge) und einen halben Morgen Weingarten am (Ottenklingen) neben nefursich. Sie müssen dem Stiefvater und den Brüdern des genannten Johann 12 rheinische Gulden dafür geben. Hans Würffel erhält einen Weingarten am (Ottennklingen) neben Peter Sumerun und einen Garten neben Horchheinz Muler, wovon er dem Stiefvater und den Brüdern des genannten Johann 8 rheinische Gulden geben soll. Diese erhalten das Haus zum Goldenen Ring, das Haus neben Hans Fawstung und ein Haus, das hinter Heinz Geglingsheim und den Juden liegt. Davon müssen sie der genannten Barbara Gerlach 40 rheinische Gulden bezahlen.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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