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Sektionssitzungen: Literatur und Sprachpflege, 1971
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Akademie der Künste (Ost) >> 05. Sektion / Wissenschaftliche Abteilung Literatur >> 05.1. Tagungen und Sitzungen >> 05.1.3. Sektionssitzungen
1971 - 1971
Enthält: Korrespondenz, Protokolle der Sitzungen am - 5.2.: Bericht von Helmut Baierl über eine Zusammenkunft von Schriftstellern und bildenden Künstlern mit Walter Ulbricht; Gespräch zum Sammelband "Wie lernte ich lesen"; Vorschläge zur Verleihung des Heinrich-Mann-Preises (u.a. für Jurek Becker, Herbert Otto); Nationalpreis-Vorschlag für Günther Rücker; Berichte über die Tätigkeit der Arbeitsgruppen der Sektion; Beiträge von Helmut Baierl, Hermann Kant, Otto Gotsche, Erwin Strittmatter, Ulrich Dietzel, Robert Weimann, Wilhelm Girnus, Stephan Hermlin, Erika Pick, Gert Hillesheim, Ilse Siebert, Karl Hossinger (vgl. lfd. Nr. 5581) - 2.5.: Auswertung der Plenartagung vom 12.03.; Berichte über Auslandsreisen mit Vorschlägen für die Auslandsarbeit der Sektion; Gespräch über Stand der Arbeitsgruppen; Gespräch zum Sammelband "Wie lernte ich lesen"; beiliegend: Listen mit Übersicht der Mitglieder Deutschen Schriftstellerverbandes, gegliedert nach Bezirken; Beiträge von Günther Rücker, Helmut Baierl, Ulrich Dietzel, Erwin Strittmatter, Gert Hillesheim, Hermann Kant, Benito Wogatzki, Max Walter Schulz, Wieland Herzfelde, Wolfgang Kohlhaase, Armin Zeißler, Michael Tschesno-Hell - 10.6.: Informationen von Helmut Baierl zur Ablehnung der Verleihung des Johannes-R.-Becher-Preises an Volker Braun durch das Ministerium für Kultur; Informationen von Erika Pick zum Stand der Arbeit am Projekt "Wie lernte ich lesen"; Diskussion zum Thema "Was kann die Sektion praktisch zur Förderung des schriftstellerischen Nachwuchses tun"; Beiträge von Helmut Baierl, Stephan Hermlin, Hermann Kant, Anna Seghers, Max Walter Schulz, Ulrich Dietzel, Erika Pick, Wilhelm Girnus, Bruno Apitz, Walter Lewerenz, Helga Duty, Herr Sommer, Frau Büttner, Klaus Rümmel, Alexander Abusch - 12.11.: Auswertung der Plenartagung vom 28.9. und Beratung über den Arbeitsplan für 1972; Gespräch über die Tätigkeit der fünf Arbeitsgruppen der Sektion; Gespräch zur Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Filmarchiv hinsichtlich eines Interview-Programms mit Akademiemitgliedern; Beiträge von Helmut Baierl, Alexander Abusch, Günther Rücker, Max Walter Schulz, Ulrich Dietzel, Alfred Kurella, Michael Tschesno-Hell, Otto Gotsche, Stephan Hermlin, Wolfgang Kohlhaase
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.