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Verschiedene Tribunalsangelegenheiten
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Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 4 Das Tribunal zu Wismar
1656-1661
Enthält: Schriftstücke vom 30. Dezember 1656 bis 25. November 1661, u.a. zu folgenden Inhalten: Allgemein: - zur Tribunalsordnung, zu Präsentationen für vakante Assessorate, zur Unterhaltung der Tribunalsbedienten und Verteilung der Kosten, zu außerordentlichen Kosten, zu nichtappellablen Sachen, zu Kreissachen, zu Prozessen Insbesondere: - Briefwechsel zwischen der pommerschen und bremisch-verdischen Regierung wegen der nichtapellablen Sachen (1656/57, mit Anlage) - Briefwechsel der Landesregierung mit den Landständen, dem Hamburger Domkapitel, der Stadt Wismar und den Verwaltern der beiden Ämter Poel und Neukloster, auch Verhandlungsprotokolle, wegen Unterhaltung des Tribunals (1657ff., mit Anlagen) - Briefwechsel zwischen dem Tribunalspräsidenten Johan Oxenstierna sowie anderen Tribunalsbedienten und der Regierung wegen der Beschwerden der Verdener Stände über die bremischen; der Streitsache des Verdener Bauschreibers Heinrich Poppe gegen Johannes Arvidius wegen Beleidigung; wegen Kreissachen; wegen Verhandlungen mit Deputierten der Landstände anlässlich der Publizierung der Tribunalsordnung; wegen der Aussagen des dänischen Generalmajors Ulrich Christian Güldenlöwe in Hamburg zur dänischen Kriegsvorbereitung gegen Schweden; wegen der Landesvisitation zur Rektifizierung der Kontribution, Teilnahme des Landrats und Tribunalsassessors Jürgen Marschalck und dessen damit verbundenen Ausbleibens in Wismar; wegen Empfehlung des Stader Theologiestudenten und Magisters der Philosophie Nicolaus Langerhans auf die vakante Professorenstelle an der Universität Greifswald; wegen der fehlenden Tribunalsgelder und Assessoren (1657-1660, mit Anlagen) - Patente der pommerschen Regierung vom 3. September 1657 und 21. September 1658 zur Tribunalsunterhaltung (Drucke) - Schreiben des Protonotars Friedrich Pascovius in Wismar an Kanzler Daniel Nicolai vom 4. Februar 1658 wegen Übersendung gedruckter Exemplare der Tribunalsordnung nach Stade und deren Verteilung - Briefwechsel des Vizepräsidenten David Mevius mit der Regierung zum Prozess der Erben der Schulte'schen Güter gegen die Gräfen und Hauptleute des Alten Landes wegen gestörter Jurisdiktion; zur Exekution der Geldstrafe gegen die Gräfen des Alten Landes in der Sache der Stadt Stade und des Peter Tammen gegen diese wegen gestörter Gerichtsbarkeit; zum Prozess des Drosten Johann Daniel Becker gegen Nicolaus Dehmel wegen des Hofes Borstel im Alten Land und deponierter Gelder; zum Prozess zwischen dem Oberstleutnant Franz von Brobergen und seiner gewesenen Ehefrau Else Bremer; zur Appellation der Einwohner des Alten Landes gegen das Regierungsedikt vom 29. Oktober 1660 hinsichtlich der seit 1614 aus dem Schatz gezogenen Ländereien (1659/60, mit Anlagen) - zur Deputation des Tribunalssekretärs Gottfried Christian Michaelis nach Stade (1660, mit Anlagen, auch überbrachtem Memorial des Tribunals) - Vollmacht der Regierung vom 3. Juli 1661 für den Advokaten und Prokurator Dr. Ambrosius Petersen in Wismar zur Vollziehung ihrer Rechtssachen am Tribunal
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1655
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1655
Index-Gruppe: frei: GND:129107506:Langerhans, Nicolaus
Index-Gruppe: frei: GND:121511405:Marschalck, Jürgen
Index-Gruppe: frei: GND:120280663:Nicolai von Greiffencrantz, Daniel
Oxenstierna, Johan, Tribunalspräsident Poppe, Heinrich, Bauschreiber, Verden Arvidius, Johannes, Verden Güldenlöwe, Ulrich Christian, Generalmajor, dänischer Marschalck, Jürgen, Landrat, Tribunalsassessor Langerhans, Nicolaus, Philiosoph, Theologe, Stade Pascovius, Friedrich, Protonotar, Tribunal Nicolai, Daniel, Dr., Kanzler Mevius, David, Vizepräsident, Tribunal Tammen, Peter, Hofpächter, Stade Becker, Johann Daniel, Drost Dehmel, Nicolaus, Borstel Brobergen, Franz von, Oberstleutnant Bremer, Else, verh. von Brobergen Michaelis, Gottfried Christian, Tribunalssekretär Petersen, Ambrosius, Dr., Advokat u. Prokurator, Tribunal
Wismar, Tribunal Hamburg, Domkapitel Wismar, Stadt Poel, Amt Neukloster, Amt (meckl.) Verden, Stände Greifswald, Universität Altes Land, Güter, Schulte'sche Altes Land, Gräfen u. Hauptleute Stade, Stadt, Jurisdiktion Altes Land, Jurisdiktion Borstel, Hof, Dehmel'scher
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Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.