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Konsistorialsachen des Grundes Sel- und Burbach
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten 36 X Nr. 1
E 601 Freier Grund Sel- und Burbach
Freier Grund Sel- und Burbach >> 2. Sayn-Hachenburgische Regierung >> 2.5. Kirchen- und Schulsachen, Begräbnisse
1542-1726
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Notamina aus dem im Archiv vorhandenen Gründer Konsistorialakten betreffend Angelegenheiten der Jahre 1519-1701 (1736); Abhörung der Kirchenrechnungen 1691; Schreiben des Junkers Conrad von Selbach, genannt Quadfasel, zu Zeppenfeld an Graf Heinrich zu Nassau-Dillenburg wegen einer nicht bewilligten Eheschließung des Sohnes des verstorbenen Claß Heberß durch den Pastor in Neunkirchen (08.09.1600) Streit zwischen der Äbtissin Magdalena von der Hees zu Keppel und den Nachkommen des Pastors Adam Altern zu Neunkirchen wegen der Kollektur zu Neunkirchen (1616-1622); Schreiben des Grafen Wilhelm zu Nassau-Dillenburg an Graf Johann zu Sayn wegen einer Supplik des Burbacher Pastors betreffend die Entrichtung schuldiger Pfarrabgaben seitens der Untertanen zu Burbach (23.02.1549); Schreiben des Kaplans zu Burbach an Graf Ernst zu Sayn wegen eines verweigerten Lehens (1629); Schreiben des Grafen Ludwig Heinrich zu Nassau-Dillenburg an die Grafen Ernst und Ludwig Heinrich zu Sayn wegen eines Schreibens des Jesuitenpaters Theodorus Idenus zu Siegen (1629); Beschwerde der Otilia (?), Tochter des verstorbenen Müller Wilhelms zu Wahlbach, über ein nicht eingelöstes Eheversprechen des Thebus Klein zu Isern bei Altenkirchen (24.06.1603); Rechnung über die Kirchengefälle und Renten zu Neunkirchen von 1600; Schreiben des Grafen Wilhelm zu Nassau-Dillenburg an Graf Johann zu Sayn wegen einer Beschwerde des Pfarrers zu Burbach betreffend Haferlieferungen (1542); Berichte des Martinus Scheel zu Burbach über strittige Kirchengüter (1613); Supplik des Pastors Peter Weigel zu Neunkirchen wegen strittiger Pfarrgüter (1613); Burbacher Kirchenvisitation 1628 (1629); Supplik der Untertanen des Kirchspiels Neunkirchen wegen des Fortgangs des dortigen Schulmeisters nach Daaden (17.10.1641); Streit zwischen Gerhard Hoffmann zu Neunkirchen und Johann Sondermann wegen einiger Pfarrgüter (1632); Beschwerde der Ältesten des Kirchspiels Neunkirchen über den Verfall der dortigen Schule (1642); Pfändung des Schulhauses und des Heimbergerhauses zu Neunkirchen (1690); Streit zwischen dem Pastor Sartorius zu Burbach und dem dortigen Johannes Krumm wegen Zinszahlungen (1691); Supplik der Untertanen des Kirchspiels Neunkirchen wegen des Schulmeisters Goswin Castringius (1679); Streit zwischen der Äbtissin zu Keppel und dem Pastor zu Neunkirchen (1612) Supplik des Hans Mohr und Hans Peter Behler zu Burbach wegen des dortigen Pastors (1694); Beschwerde des Kirchspiels Neunkirchen über die saynischerseits angeordnete Verlegung des dortigen Schulhauses (1701); Berichte des Oberschultheißen Bauermeister zu Neunkirchen über diverse Kirchen- und Schulangelegenheiten; Bericht des Oberschultheißen Bauermeister über die anbefohlene Eheschließung des Schlossers Johann Adam Heckmann (1712); Bericht des Oberschultheißen Bauermeister über die Eheschließung von Ausländern (1725); Supplik der Maria Edelmann zu Herdorf wegen ihrer Verlobung mit Volmar Ebene zu Struthütten (1726); Untersuchung einer durch den Pastor Reuter zu Daaden verrichteten Eheschließung im Schulhaus zu Struthütten (1722); Beschwerde des Amtsverwesers Drach zu Friedewald über nicht bezahlte Pfarr- und Kirchenbaugelder zu Daaden (1723); Beschwerden des Amtsverwesers Drach zu Friedewald über eine gewaltsame Pfändungen (1725-1726); Lehngüterangelegenheiten des Hieronymus und Conrad Gontermann sowie Johannes Mohr (1700); Saynische Antwort auf die von nassauischer Seite vorgetragenen Beschwerdepunkte (1614); Beschwerde des Hans Jacob Schneider zu Struthütten über die Pfändung seines Viehs für den Kirchenbau zu Daaden und Mühlenbau zu Herdorf (1726); Streit zwischen dem Kirchspiel Neunkirchen und dem dortigen Pastor wegen der Pfarrabgaben (1642); Streit zwischen Hans Mohr und Hans Peter Bieler zu Burbach einerseits und dem dortigen Pastor Sartorius andererseits wegen Lehngütern (1695); Auflistung der Lehngüter des saynischen Oberschultheißen Bauermeister zu Neunkirchen (1700); Beschwerde des Organisten Georg Weber zu Daaden über fehlenden Beitrags der Gemeinde Struthütten zur Organistenbesoldung (1705); Beschwerde der Lutheraner zu Struthütten über das Schulwesen (1723); Promemoria des Pastors Johann Goswin Castringius auf die Beschwerden der Untertanen des Kirchspiels Neunkirchen (1679). Korrespondenten u.a.: Conrad von Selbach genannt Quadfasel (Zeppenfeld), Johann VII. Graf zu Nassau-Siegen, Koadjutorin Maria von Effern genannt Hall (Keppel), Georg Graf zu Nassau-Beilstein, Wilhelm Graf zu Nassau-Dillenburg, Jesuitenpater Theodorus Idenus (Siegen), Martinus Scheel (Burbach), Pastor Peter Weigel (Neunkirchen), Gerhard Hoffmann (Neunkirchen), Pastor Johannes Gottfried Pithan (Neunkirchen), Louisa Juliana Gräfin zu Sayn, Valentin Gerlach (Friedewald), Theiß Hofmann, Johann Curt Löhr, Johann Wilhelm Chramer (Neunkirchen), Johann Wilhelm Grün (Hachenburg), Oberschultheiß Bauermeister (Neunkirchen), Koadjutorin Elisabeth von Bottlenberg genannt Kessel (Keppel), Philipp Altgelt (Altenkirchen), Maria Edelmann (Herdorf), Schulz (Altenkirchen), Pastor G. W. Günther (Daaden), Pastor Reuter (Daaden), Amtsverweser Drach (Friedewald), Engelbert Wüllenweber (Struthütten), Gerlach Braun (Struthütten), Johannes Rauh (Struthütten), Schulmeister Johann Goswin Castringius.
229 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.