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Kloster Hardehausen / Akten (Bestand)
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Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik) >> 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. >> 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) >> 1.2.2. Fürstbistum Paderborn >> 1.2.2.3. Stifte und Klöster >> Kloster Hardehausen
1399-1810
Ordensangelegenheiten, Kirchensachen, Besitz und Rechte, Lehen, Patrimonialgericht, Wirtschaft, Einkünfte, Streitigkeiten und Vergleiche mit Nachbarn.
Bestandsgeschichte: Stadt Warburg; Zisterzienserkloster, gegründet 1140, aufgehoben 1803.
Form und Inhalt: Das Zisterzienserkloster Hardehausen wurde 1155 durch Bischof Bernhard I. von Paderborn gegründet. Das Kloster entwickelte sich zur größten geistlichen Grundherrschaft im Fürstbistum Paderborn. Versuche, größere Selbständigkeit zu erhalten, scheiterten. 1803 wurde das Kloster durch Preußen aufgehoben.
Das Archiv kam in verschiedenen Etappen in das Archiv in Münster, Splitter (vor allem Handschriften) gelangten nach Marburg, Osnabrück und Paderborn, religiöse Handschriften (Evangeliar) auch nach Darmstadt und Kassel.
Die Verzeichnung der Urkunden wurde zunächst noch in Paderborn von Meyer vorgenommen, während die Akten von Haarland in Minden verzeichnet wurden (Alte Repertorien Nr. 232-239). Es liegt zudem noch ein Verzeichnis der in Minden kassierten Akten etwa aus der Zeit um 1896 vor (AR Nr. 240). Aber noch 1903 und 1925 wurden Akten von der Regierung Minden für diesen Bestand abgegeben. Das führte dazu, daß die alte Verzeichnung um 1920 aufgelöst wurde und anschließend ein neues, maschinenschriftliches Verzeichnis erstellt wurde. Die vorliegende intensive, analytische Verzeichnung ermöglicht vor allem durch den ausführlichen Orts- und Personenindex eine gezieltere Nutzung [nur im Papierfindbuch].
Münster, April 1999
Sagebiel
Vorliegendes Findbuch wurde im Juni 2009 vom Unterzeichneten in das Verzeichnungsprogramm VERA übertragen. Das Personen- und Ortsregister steht weiterhin im Alten Findbuch von Dr. Martin Sagebiel zur Verfügung.
Literatur:
··Wilhelm Kuhne, Hardehausen - Zisterzienser, in: Karl Hengst (Hg.), Westfälisches Klosterbuch, Bd. 2, Münster 1992, S. 389-395.
··Thomas-Sergej Huck, Das Zisterzienserkloster Hardehausen in Ostwestfalen von seiner Gründung im Jahre 1140 bis in das 15. Jahrhundert, Egelsbach 1998.
·Horst Conrad, Die Kopiar- und Urbarüberlieferung des Klosters Hardehausen des 12. bis 14. Jahrhunderts, Münster 2001.
Ergänzungsüberlieferung im LAV NRW W:
··Msc II 75: Klöster und Stifte Hardehausen, Clarholz, Marienfeld, Herzebrock und Cappenberg (Abschriften von Urkunden und Akten), (1210-1697) 15.-18.Jh.; enthält u.a.: Privileg Papst Gregors IX. für das Kloster Hardehausen, (1241)
·Msc II 79: Fürstbistum Münster (Abschriften von Urkunden und Akten), (1133, 1220-1707) 18.Jh.; enthält u.a.: Gründung des Klosters Hardehausen, (1128-1184)
·Msc VII 207,2: Materialsammlung zum Bistum Paderborn (Grothues), Ende 17.Jh.; enthält u.a.: B IV) Abtskataloge der Klöster Abdinghof, Corvey, Gokirchen, Hardehausen, Helmarshausen und Neuenheerse
·Msc VII 227: Abschriften von Archivalien mit westfälischen Betreffen in den Sammlungen Overhamer und Falke im Archiv Wolfenbüttel, (12.-16.Jh.); enthält u.a.: Hardehausen
·Msc VII 245,2: Manuskripte historischer Aufsätze Joseph Nieserts, 1797-1832; enthält u.a.: 19. Biographische Notizen zu Pater Heinemann, Zisterziensermönch in der Abtei Hardehausen
·Msc VII 4509 a: Kopiar des Klosters Hardehausen, (1240-1512) nach 1512; enthält u.a.: Abschriften päpstlicher Bullen, (13.-14.Jh.)
·Msc VII 4509 b: Urkundenabschriften aus dem Archiv des Klosters Hardehausen, (um 1200, 1230-1430) 16.-17.Jh.; darin: Pergamentblatt mit Fragment eines Güterverzeichnisses, Mitte 13.Jh.; Kopie eines Kopiars des Klosters Hardehausen im Archiv von Wrede-Melschede, (um 1200)
·Msc VII 4509 c: Auszüge aus Urkunden des Klosters Hardehausen, (1444-1471) 16.Jh.
·Msc VII 4509 d: Urkundenabschriften aus dem Archiv des Klosters Hardehausen, (1312-1457) 15.-16.Jh.; enthält auch: Güter- und Einkünfteregister, 1440-1441
·Msc VII 4512 a: Fragment eines Kopiars des Klosters Hardehausen, (1456-1463) 2. Hälfte 15.Jh.
·In Kopie liegen auch Kopiare vor, die sich in der Handschriftensammlung des Altertumsvereins Paderborn befinden.
Andere Archive:
Güter- und Heberegister im Archiv des Altertumsvereins Paderborn, in der Theodorianischen Bibliothek Paderborn sowie im Guts- und Klosterarchiv Willebadessen (Besitz des Freiherrn von Wrede zu Willebadessen).
Bestell- und Zitierweise:
Kloster Hardehausen - Akten Nr.
Münster, den 3.6.2009
Dr. Thomas Reich
102 Akten.; 102 Akten (15 Kartons), Findbuch B 604.
Bestand
German
Thomas-Sergej Huck, Das Zisterzienserkloster Hardehausen in Ostwestfalen von seiner Gründung im Jahre 1140 bis in das 15. Jahrhundert, Egelsbach 1998; Horst Conrad, Die Kopiar- und Urbarüberlieferung des Klosters Hardehausen des 12. bis 14. Jahrhunderts, Münster 2001; Helmut Müller (Bearb.), Urkunden des Klosters Hardehausen, Münster 2002.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.