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Streit des Deichgrafen Wolfert van Cattenburch mit der lippischen Verwaltung von Vianen
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Auswärtiger Besitz des Hauses Lippe >> 7. Vianen >> 7.5. Vianen unter Lippe
1686-1699, 1705-1728
Enthaeltvermerke: enthält v.a.: Korrespondenzen über einen Prozeß gegen W. van Cattenburch wegen Unterschlagung und über die Prüfung seiner Rechnungen; Listen von Ansprüchen des Cattenburch und Zahlungen an ihn; Schreiben des Cattenburch an S.H. Blume wegen einer Einigung (1727); Vertrag über Ansprüche des Cattenburch (1703); Einsetzung einer Kommission hierzu nach Eingabe Cattenburchs an den Rat von Holland (1726); Ansprüche der Erben Alewijn; Zahlungen des Deichgrafen Johan André van der Muelen an den Grafen Carl Emil zu Dohna (1686); Vergleich zwischen Otto van Cattenburch und Louise Christine von Brederode, geb. Solms; Simon Henrich Adolf über die Prüfung der Rechnungen des W. van Cattenburch (1722); Spesenrechnungen des Cattenburch; Berichte der Untersuchungskommission (1728); Aufstellungen der finanziellen Ansprüche des Cattenburch; Memoranden zu diesen Ansprüchen; Belegstücke für die Ansprüche des W. van Cattenburch; Memoranden zum Vergleich zwischen den lippischen Bevollmächtigten und Cattenburch (1726 bis 1728); Eingaben an die Kommission des Rates von Holland; Aufstellungen von Ansprüchen Cattenburchs zum Zwecke eines Vergleichs; Ernennung des Cattenburch zum Statthalter der Lehen in Vianen (1717); Konzept eines Vergleichs (1729); Eid des Deichgrafen von Vianen, geleistet durch Cattenburch (1705); Listen von Zahlungen an Cattenburch; Auszüge aus den Ratsprotokollen von Vianen zu Angelegenheiten Cattenburchs (1713) enthält auch: Darstellungen der Angelegenheit Cattenburch in Form von Dialogen unter antiken Namen (mitsamt deren Auflösung: Scaevola = Cattenburch, Alexander = Simon Henrich Adolf, Vianen = Vineta usw.)
Auswärtiger Besitz
Sachakte
zwei Mappen und eine gebundene Akte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.