Herzog Christian II. von Sachsen belehnt als Markgraf der Niederlausitz, nach dem Tod seines Vaters Christian I., den Christian Dietrich von Schlieben mit dem diesem nach dem Tod seines Vetters, des Gerichtsassessors Erdmann von Schlieben, zugefallenen Lehngut Stradow. Für den Fall, dass Christian Dietrich von Schlieben ohne männliche Lehnserben stirbt, wird die Lehnsfolge der Brüder Baltzer und Jahn von Schlieben auf Pulsnitz, der Söhne der verstorbenen Ernst Christoph und Dietrich von Schlieben zu Gerdauen und Nordenburg in Preußen, des Veit von Schlieben, Sohn des verstorbenen Veit von Schlieben, sowie der Söhne des verstorbenen Otto von Schlieben auf Baruth und Görsdorf auf Grund eines Vertrages des verstorbenen Hauptmanns von Zossen, Eustachius von Schlieben, und eines Lehnsbriefes des verstorbenen Landvogts Graf Albrecht von Schlieben festgelegt. Zeugen: Otto Hieronymus von Stutterheim zu Ogrosen, Bolschwitz und Schellwitz, Wilibaldt von Houwaldt zu Straupitz, Otto Wilhelm Schenk (Herr von Landsberg, Leuthen und Teupitz), Gottfried Müssigk zu Hohendorf und Frauenberg, Johann Weise. am 17ten Januar 1693. Siegel in Holzkapsel am Pressel

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