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Otto (Ott) Pfalzgraf bei Rhein (Rine) und Herzog in Bayern (Beyern) leiht als Vormund Ludwigs, Pfalzgrafen bei Rhein, des heiligen Römischen Reich...
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Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach >> 1303 - 1450
1437 Juni 22
Ausfertigung, Pergament (19,2 x 28,9 cm) mit anhängendem Siegel (zerbrochen, einzelne Bruchstücke liegen separat bei)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Eger Sabbato ante festum Nativitatis beati Johannis Babtiste.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Otto (Ott) Pfalzgraf bei Rhein (Rine) und Herzog in Bayern (Beyern) leiht als Vormund Ludwigs, Pfalzgrafen bei Rhein, des heiligen Römischen Reichs Erztruchseß und Herzogs in Bayern, seines lieben Vetters, seinem lieben Getreuen Herman (II.) Riedesel, Ritter, die folgenden Lehen: ?den berg genant der Agkßpurg mit dem geholze und dem begriesse darzu gehorig, item das dorf und geriecht zu Fryenstein und einem grundt, genant das geriecht zu Mose, mit den wunstenungen, die darinne ligen, und wasser, wiesen, welden und felden, darzu gehorig?
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller mit Vormundschaftssiegel Siegelankündigung: "So haben wir unser furmunderschafft Ingesiegel thun hencken an disen brieff"
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Becker, Urkundenbuch, Nr. 547
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.