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Panzergrenadier-Division "Brandenburg" (Bestand)
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Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Norddeutscher Bund und Deutsches Reich (1867/1871-1945) >> Militär >> Reichswehr und Wehrmacht 1919 bis 1945/1946 >> Reichsheer und Heer >> Kommandobehörden, Verbände und Einheiten >> Divisionen >> Infanterie-Divisionen
1944-1945
Geschichte des Bestandsbildners: Der umgangssprachlich als „Brandenburger" bekannte Verband stellt eine zunächst in Kompaniestärke aufgestellte Sonderformation der Wehrmacht dar, die unter der direkten Führung des Amtes Ausland/Abwehr im Oberkommando der Wehrmacht einerseits für Kommandounternehmen eingesetzt wurde und andererseits als verwaltungs- und organisationstechnische Basis der Agenten und V-Leute der Abwehr diente. Die bis dahin in deutscher militärischer Tradition unbekannte Form einer militärischen Einheit für Kommandounternehmen orientierte sich in Aufbau und Auftragswahrnehmung bewußt auch an ähnlichen Formationen anderer Armeen, die hierin zum Teil größere Tradition hatten. Die vornehmlich aus Spezialisten verschiedener Art zusammengesetzte Formation wuchs sehr schnell auf Regimentsstärke an, zunächst noch unter Tarnbezeichnungen. Im weiteren wuchs der Verband zu einer Division an, die nachwievor verstreut für spezielle Unternehmen eingesetzt wurde. Dabei erfolgten jedoch zunehmend militärische Einsätze in größerem Rahmen, die die Division mehr und mehr einem normalen Frontverband anglichen. Diese Entwicklung wurde 1944 abgeschlossen durch die Umwandlung in eine Panzer-Grenadier-Division im Befehlsbereich des Heeres.
Organisationsgeschichte:
Vorläufer (1919/20 - 1939)
Eine Wurzel der späteren „Haustruppe" des Amtes Ausland/Abwehr bestand in dem 1919/20 eingerichteten „Industrieschutz Oberschlesien". Diese aus der oberschlesischen Selbstschutzbewegung entstandene bewaffnete Formation polnisch sprechender Deutscher hatte den Schutz der Industrie- und Verkehrsanlagen in dem von Polen beanspruchten oberschlesischen Gebiet zur Aufgabe und wurde mehrfach eingesetzt.
Im Zuge der Neustrukturierung der Wehrverfassung 1935 wurde der Industrieschutz Oberschlesien reaktiviert und am 15. Oktober 1939 als „Deutsche Kompanie" der Abwehrstelle im Wehrkreiskommando VIII in Breslau unterstellt. Im Vorfeld des Polenfeldzuges, kurz vor Beginn der eigentlichen Kampfhandlungen, wurden Angehörige der Deutschen Kompanie (zum Teil in polnischen Uniformen) im Auftrag der Abwehr zur Besetzung verschiedener Punkte im polnischen Grenzraum eingesetzt.
Die zweite Wurzel lag im 1938 entstandenen „Sudetendeutschen Freikorps", im wesentlichen einer Auffangorganisation für aus der Tschechoslowakei geflüchtete und dort gediente oder dienstpflichtige Sudetendeutsche, aus der die Abwehr gezielt geeignetes Personal herauszog. Zusammen mit Angehörigen der Deutschen Kompanie wurden diese ebenfalls im Vorfeld des Polen-Feldzuges in Form verschiedener Kommandounternehmen eingesetzt.
Die Erfolge der Kommandounternehmen im Vorfeld des Polen-Feldzuges ermöglichten es dem Amt Ausland/Abwehr die bereits ausgebildeten und erfolgreich eingesetzten Männer in Form einer eigenen, direkt der Abteilung II der Abwehr (Abw II) unterstehenden Einheit geschlossen formiert zu behalten. Die „Deutsche Kompanie" wurde dabei am 25. Oktober 1939 zur Tarnung in „Bau-Lehr-Kompanie z.b.V. 800" umbenannt und bezog Standort in Brandenburg a.d. Havel. Sie wuchs rasch auf, erhielt am 1. und 23. November 1939 zwei weitere Kompanien und wurde bereits am 10. Januar 1940 umbenannt und umgegliedert in „Bau-Lehr-Bataillon z.b.V. 800", wuchs jedoch weiter durch die Heranziehung von freiwilligen Spezialisten stark an. Sowohl beim „Unternehmen Weserübung" als auch beim Westfeldzug waren Kompanien und Trupps dieses Bataillons im Kommandoeinsatz vor den Spitzen der einmarschierenden deutschen Truppen im Einsatz.
In der Folge wuchs die Einheit durch die weitere gezielte Heranziehung von Freiwilligen mit besonderen Befähigungen, vor allem Volks- und Auslandsdeutschen, auf Regimentsstärke an und wurde daher am 1. Juni 1940 entsprechend umbenannt und umgegliedert zum „Lehr-Regiment Brandenburg z.b.V. 800", nunmehr erstmals den Namen der Heimatgarnison führend. Im August 1940 wurde schließlich ein Führungsstab in Berlin gebildet, der die verstreuten Kommandoeinsätze zentral koordinieren sollte, aus dem sich der entsprechende Regimentsstab entwickelte. Das Regiment war folgendermaßen gegliedert:
I. Bau-Lehr-Bataillon z.b.V. 800 mit 1. bis 4. Kompanie (Einsatzgebiete West und Ost)
II. Bau-Lehr-Bataillon z.b.V. 800 mit 5. bis 8. Kompanie (Einsatzgebiet Südost)
III. Bau-Lehr-Bataillon z.b.V. 800 mit 9. bis 12. Kompanie (Einsatzgebiet West)
Dazu kamen ab Mitte 1941 eine 13. und eine 17. Kompanie.
In der Folge entstanden noch verschiedene „Legionärs-Abteilungen" aus angeworbenen Ausländern mit deutschem Rahmenpersonal („Deutsch-Arabische Legion", „Montenegrinische Legion", „Indische Legion/Asad Hind", „Kaukasische Legion", „Muselmanische Legion", „Arabische Brigade", Bataillon „Nachtigall", „Afghanische Kompanie", „Persische Kompanie").
Dazu wurden im weiteren Verlauf, insb. im Zuge der Entwicklung zur Division, verschiedene Spezial-Einheiten aufgestellt (z.B. Küstenjäger-Abteilung, Fallschirmjäger-Abteilung, Gebirgsjäger-Abteilung, Tropen-Kompanie).
Hinzu kamen eigene Schulen, wie die Kampfschule Quenzsee und weitere Spezialschulen an verschiedenen Orten.
Sonderverband Brandenburg (20.11.1942 - 1.4.1943)
Am 1. November 1942 erhielt das Regiment den Status von „Sonderverbänden in überbesetzter Divisionsstärke", ab 20. November 1942 als Sonderverband Brandenburg benannt. In der Folge fand eine Umgliederung und Neuformierung zu einer Division statt, was bis April 1943 andauerte. In der Zwischenzeit firmierten die Einheiten des Regiments unter folgenden Bezeichnungen:
Das Lehr-Regiment 5 Brandenburg umfaßte die eigentlichen V-Leute und Agenten, die ursprüngliche VM-Abteilung des alten Lehr-Regiments, und unterstand direkt der Abteilung II der Abwehr. Es wurde im Sommer 1943 geteilt in das Lehr-Regiment Kurfürst (für eigentliche Kommandoaufgaben) und das Lehr-Regiment Brandenburg. Aus letzterem wurde von März bis Juli 1944 das Alarm-Regiment Div. Brandenburg für den Einsatz in Ungarn ausgegliedert.
Von Anfang an und auch als Division wurde „Brandenburg" nie als geschlossener Verband eingesetzt, sondern kompanie- oder bataillonsweise, in Kommandounternehmen auch in weit kleineren Einheiten (bis zu Trupps mit wenigen Mann). Kommandounternehmen wurden nunmehr vor allem durch das Regiment Kurfürst durchgeführt, das auch weiterhin der Abteilung II der Abwehr unterstellt blieb. Die Division selbst hatte sich in der Zwischenzeit zu einer infanteristisch eingesetzten Elite-Formation weiterentwickelt, die vermehrt regimentsweise an Front-Brennpunkten, vor allem auch im Partisanenkampf eingesetzt wurde - nunmehr als „Haustruppe" des Wehrmachtführungsstabes, nicht mehr der Abwehr. So befanden sich im Laufe des Jahres 1944 etwa drei Regimenter im Raum Belgrad im Einsatz.
Am 15. September 1944 wurde der Verband endgültig aus dem Kommandoeinsatz herausgenommen und in Panzer-Grenadier-Division „Brandenburg" umbenannt. Zugleich wurde die Division aus dem Unterstellungsverhältnis unter den Chef des Wehrmachtführungsstabes entlassen und dem Generalstab des Heeres zur Verfügung gestellt. Die entsprechende Umgliederung verzögerte sich, da ein Teil der Regimenter aufgrund hoher Verluste neu aufgestellt werden mußte, auch mußten andere Einheiten (Artillerie und Divisions-Truppen) neu gebildet werden. Am 17. Oktober 1944 wurden Teile der Sturm-Division Rhodos eingegliedert. Im Laufe des Oktober und November 1944 wurde die Panzer-Grenadier-Division in Baden bei Wien schließlich aufgestellt mit folgenden Einheiten:
Jäger-Regiment 1 Brandenburg
Jäger-Regiment 2 Brandenburg
Artillerie-Regiment Brandenburg
dazu kamen Divisions-Einheiten mit dem Namenszusatz Brandenburg.
Am 20. Dezember 1944 wurde die Division mit der Panzer-Grenadier-Division „Großdeutschland" zum Panzer-Korps „Großdeutschland" zusammengeschlossen. Dabei wurden einzelne Bataillone von Brandenburg an Großdeutschland abgegeben.
Die Division bestand nun aus:
Panzer-Regiment Brandenburg
Panzer-Jäger-Regiment 1 Brandenburg
Panzer-Jäger-Regiment 2 Brandenburg
Panzer-Artillerie-Regiment Brandenburg
Panzer-Aufklärungs-Abteilung Brandenburg
dazu nachwievor Divisions-Einheiten mit dem Namenszusatz Brandenburg.
Das Lehr-Regiment Kurfürst blieb weiterhin im Kommandoeinsatz. Am 30. April 1945 wechselte die Division zum LIX. Armeekorps (1. Panzer-Armee, Heeresgruppe Mitte).
Die Masse der Division ging nach Kapitulation der Heeresgruppe Mitte am 10. Mai 1945 im Raum Deutsch-Brod in Böhmen in sowjetische Gefangenschaft.
Kommandeure:
10.10.1939-12.10.1940 Hauptmann Dr. Theodor von Hippel
12.10.1940-Ende Okt. 1940 Major Andreas von Aulock
30.11.1940-12.02.1943 Oberstleutnant Paul Haehling von Lanzenauer
12.02.1943-10.04.1944 Generalmajor Alexander von Pfuhlstein
10.04.1944-20.10.1944 Generalleutnant Friedrich Kühlwein
20.10.1944-10.05.1945 Generalmajor Hermann Schulte-Heuthaus
Unterstellung:
10.10.1939-01.04.1943 OKW / Amt Ausland/Abwehr
01.04.1943-15.9.1944 OKW / Wehrmachtführungsstab
15.9.1944-Febr. 1945 OKH / Generalstab des Heeres
Febr. 1945-30.4.1945 Panzerkorps „Großdeutschland" / 4. Panzer-Armee / Heeresgruppe Mitte
30.4.1945-10.5.1945 LIX. Armeekorps / 1. Panzer-Armee / Heeresgruppe Mitte
Bearbeitungshinweis: Eine erste Erschließung des Bestandes fand 1984 statt (Hr. Meyer). Zur Gewährleistung einer verbesserten Zugänglichkeit und Recherchierbarkeit in Form eines online-Findbuchs wurde 2005 eine erneute Bearbeitung nötig. 2015 wurden die Unterlagen der Division Brandenburg und ihrer Vorläufer dem Bestand entnommen und in den Bestand RW 49 überführt.
Bestandsbeschreibung: Wie die Kriegstagebücher (KTB) aller anderen Verbände und Dienststellen des Heeres waren auch die KTB der Divisionen vom Mobilmachungstag (26. August 1939) an das Heeresarchiv Potsdam abzugeben, wo sie eine Zugangssignatur erhielten (anfangs getrennt nach Kriegsschauplätzen: P für Polen, W für Westen; nach Beendigung des West- und des Norwegenfeldzuges aber nur nach laufender Nummer) und in dieser Reihenfolge eingelagert, dann aber systematisch nach den KTB-führenden Stellen und Abteilungen in Eingangslisten erfasst wurden. Diese Listen (so genannte "Potsdam-Listen") sind erhalten geblieben. Aus ihnen geht hervor, dass noch bis Anfang bzw. Mitte 1944 Kriegstagebücher von Divisionen beim Heeresarchiv eingegangen sind. Jedoch sind die Kriegstagebücher, die später als Mitte oder Ende 1943 in Potsdam eingingen, offenbar nicht mehr in die Zweigstelle Liegnitz ausgelagert und mit allen anderen Beständen, die sich noch in Potsdam befanden, beim Brand des Heeresarchivs im April 1945 vernichtet worden. Weitere Aktenverluste, die nur zum Teil durch Ersatzakten aus Doppelüberlieferungen aufgefüllt werden konnten, waren bereits beim Brand in der Kriegswissenschaftlichen Abteilung des Generalstabs des Heeres im Februar 1942 entstanden. Die nach Liegnitz ausgelagerten Divisionsbestände gelangten mit einem Evakuierungszug Anfang 1945 nach Thüringen, wo sie im April 1945 von amerikanischen Truppen erbeutet und über Frankfurt/Main in die USA gebracht wurden. Dort wurden sie nochmals erfasst und - mit Ausnahme der Quartiermeister-Unterlagen - verfilmt. Ab 1962 erfolgte die Rückgabe an die Bundesrepublik Deutschland. Die Unterlagen kamen zunächst in die Dokumentenzentrale des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes, von wo sie nach deren Auflösung Anfang 1968 in die Abteilung Militärarchiv gelangten.
Akten aus der Vorkriegszeit sind bei den Infanterie-Divisionen nur in drei Ausnahmefällen in größerer Zahl überliefert: - 7., 10. und 17. Inf.Div.; diese drei Divisionen waren im Wehrkreis VII (München), bzw. im später (1937) eingerichteten, ebenfalls bayerischen Wehrkreis XIII (Nürnberg) beheimatet. Für beide Wehrkreise muss etwa Anfang 1941 eine Aktensammelaktion befohlen worden sein, ohne dass hierüber Näheres bekannt geworden wäre. Unbekannt ist auch, wo sich die Aktensammelstelle befand, in der amerikanische Truppen 1945 mehrere tausend Akten von Stäben, Truppenteilen und Dienststellen mit bayerischen Standorten aus der Zeit 1919 bis 1941 erbeuteten. Dieses Schriftgut wurde nach der Rückgabe aufgeteilt; Divisionsakten kamen in die Bestandsgruppe RH 26. Von diesen drei Ausnahmen also abgesehen, ist aus den Vorkriegsjahren praktisch nichts vorhanden; Gleiches gilt für das bei den einzelnen Abteilungen der Divisionsstäbe außerhalb der Kriegstagebuch-Unterlagen angefallene Routine-Schriftgut.
In den einzelnen Rückgaben waren enthalten:
- Sept. 1962: 1.-6. Division
- März 1963: 7.-18. Division
- Juli 1963: 19.-23. Division
- März 1964: 24.-34. und 73. bis 79. Division
- Juli 1964: 35.-72. und 81. Division
- März 1964: 82.-100. Division
- Sept. 1965: 101.-125. Division
- Mai 1966: 126.-212. und 215.-217. Division
- Juli 1966: 213. Sich. Division
- Dez. 1966: 218.-295. Division
- Mai 1967: 296.-383. Division, 999. le. Afrika-Division, Div. Brandenburg
Das Aktenmaterial aus Potsdam bzw. Liegnitz, das etwa 95 bis 98% der Bestände ausmacht, wird ergänzt durch Beuteschriftgut vom westlichen Kriegsschauplatz, das in den USA zumeist "Pseudo-Potsdam-Nummern" ab 70.000 erhalten hat, sowie durch Einzelakten aus anderen in den USA zum Teil unter Sachbetreffen gebildeten Schriftgutgruppen (z.B. „EAP") und durch Abgaben aus Privathand, darunter auch Nachkriegs-Ausarbeitungen der Operational History (German) Section der Historical Division der US-Army/Studiengruppe Wehrmachtführung und Heer.
Die Gliederung des Aktenmaterials ist stets die gleiche:
- Stammtafeln (mit organisationsgeschichtlichen Angaben auch zu den Divisionseinheiten)
- Abteilung Ia (Führungsabteilung; auch Ausbildungsangelegenheiten)
- Abteilung Ic (Feindaufklärung, Spionage- und Sabotageabwehr, Truppenbetreuung)
- Abteilung IIa/IIb (Adjutantur: Personalwesen)
- Abteilung Ib (Quartiermeister) mit den Unterabteilungen
III (Gericht)
IVa (Intendant)
IVb (Div.Arzt)
IVc (Div.Veterinär)
IVd ev./kath. (Div. Geistliche)
- Kommandant des Div.Stabsquartiers (nur im ersten Kriegsjahr)
- Sonstige Unterlagen
Inhaltliche Charakterisierung: Der Bestand umfasst lediglich vier Akten, ein fundiertes Bild der Division Brandenburg anhand dieses Bestandes ist daher nicht möglich. Es ist zudem festzuhalten, dass ein großer Teil der Unterlagen private Einzelberichte von Angehörigen des Verbandes aus der Nachkriegszeit sind, die Teil eines geplanten Erinnerungswerkes zum Panzerkorps „Großdeutschland" werden sollten. Die Unterlagen aus der Zeit der Unterstellung unter das Amt Ausland/Abwehr (bis 14.9.1944: Division Brandenburg und Vorläufer) befinden sich im Bestand RW 49. In einzelnen Akten dort befinden sich auch Dokumente und Erinnerungsberichte aus der Zeit ab dem 15.9.1944.
Fremde Archive: Deutsche Dienststelle (WASt) Berlin: Erkennungsmarken-Verzeichnisse und namentliche Verlustmeldungen
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: Bestände:
PERS 15 (Verfahrensakten von Gerichten der Reichswehr und Wehrmacht)
RH 19-II (Oberkommando der Heeresgruppe Nord, Heeresgruppe Mitte, Heeresgruppe Nord)
RH 21-2 (Panzer-Armeeoberkommando 2)
RH 22 (Befehlshaber rückwärtiger Heeresgebiete)
RH 37 (Verbände und Einheiten der Infanterie des Heeres)
RW 5 (OKW/Amt Ausland/Abwehr)
RW 49 (Dienststellen und Einheiten der Abwehr)
RM 7 (Seekriegsleitung der Kriegsmarine)
MSG 2 (Militärgeschichtliche Sammlung)
MSG 3 (Sammlung von Verbandsdruckgut)
Akten:
RH 19-II/409: Einsatz "Lehrregiment Brandenburg z. b. V 800".- Ergänzung der Dienstanweisung für Verbindungsoffiziere.- Fallschirmjäger im feindlichen Hinterland, Mai-Juni 1941
RH 21-2/709: Verschiedene Abwehrangelegenheiten Aug. 1939 - Mai 1943
RH 22/111: Gliederung, Aufgaben und Richtlinien für die Verwendung der Division Brandenburg (1.4.1943)
RH 37/6356: Peter Grosser (Jäger-Regiment 1 Brandenburg): Pers. Tagebuch 15.4.-10.5.1945
MSG 2/13998 - MSG 2/13999: Personalpapiere (Kopien) Haehling von Lanzenauer, Paul, Generalmajor.- Personalpapiere (Kopien): Personalpapiere (Kopien) Haehling von Lanzenauer, Paul, Generalmajor.- Personalpapiere (Kopien: Generalmajor Paul Haehling von Lanzenauer: Personalpapiere (Kopien): Bd 1: 1896-1943
MSG 2/14001: Generalmajor Paul Haehling von Lanzenauer: 2 Bilderbücher vom Stab/Lehr-Regiment Brandenburg z.b.V. 800 (handgemalt)
MSG 2/880: Heinz Drenger: „Herr Gott, wie Du willst - Ein deutsches Schicksal 1939-1955" (Erinnerungen zur Division Brandenburg)
MSG 2/4381: Dietrich F. Witzel (Major a.D., ehemals Brandenburg): „Kommandoverbände der Abwehr II" (Vortragsmanuskript von 1988)
Literatur: Bentzien, Hans: Division Brandenburg. Die Rangers von Admiral Canaris. Berlin 2004
Berthold, Will: Division Brandenburg. Die Haustruppe des Admiral Canaris. Roman nach Tatsachen. 11. Aufl.. München 1993
Brockdorff, Werner: Geheimkommandos des Zweiten Weltkrieges. Geschichte und Einsätze der Brandenburger, der englischen Commands und SAS-Einheiten, der amerikanischen Rangers und sowjetischer Geheimdienste. 6. Aufl.. Wels 1987
Held, Walter: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg. Eine Bibliographie der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur. 5 Bde. Osnabrück 1978 ff.
Kriegsheim, Herbert: Getarnt, getäuscht und doch getreu. Die geheimnisvollen „Brandenburger" (Division „Brandenburg). Berlin 1958
Kurowski, Franz: Deutsche Kommandotrupps 1939-1945. Band 1. Stuttgart 2000
Kurowski, Franz: Deutsche Kommandotrupps 1939-1945. Band 2. Stuttgart 2003
Lefèvre, Eric: La Division Brandebourg. Les commandos du Reich. Paris 1998
Scheibert, Horst: Panzer-Grenadier-Division „Großdeutschland" und ihre Schwesterverbände Panzer-Korps Großdeutschland, Panzer-Grenadier-Divisonen Brandenburg, Führer-Begleit-Division, Führer-Grenadier-Division und Kurmark. 3. Aufl.. Dorheim 1973
Spaeter, Helmuth: Die Brandenburger - eine deutsche Kommandotruppe - zbV 800. München 1978
Spaeter, Helmuth: Panzerkorps Großdeutschland, Panzergrenadier-Division Großdeutschland, Panzergrenadier-Division Brandenburg und ihre Schwesterverbände, Führer-Grenadier-Division, Führer-Begleit-Division, Panzergrenadier-Division Kurmark und ihre 108 Träger des Ritterkreuzes. Bilddokumentation. Friedberg 1984
Tessin, Georg: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939-1945. 20 Bde. Osnabrück 1967 ff.
Watzdorf, Bernhard: Getarnt, entdeckt und aufgerieben. Die faschistische Sondereinheit Brandenburg z.b.v. 800. Berlin (Ost) 1961
Whiting, Charles und Kessler, Leo: Kommando: Hitler's special forces in the Second World War. London 1995
Besondere Benutzungsbedingungen: Grundlage für jede Benutzung von Archivgut im Bundesarchiv sind das Bundesarchivgesetz und die Benutzungsverordnung.