Matthäus Schreiber, wohnhaft zu Bingen an der Lauchert, verkauft an Johann Ulrich Bross, Stadtschreiber, und Johann Dingis, Ballier, Spitalpfleger zu Sigmaringen, für 30 Gulden Hauptgut in Münz Landeswährung, deren Empfang von Wilhelm Oschwald, Bürger und Hafner daselbst, er bestätigt, einen jährlichen Zins von 1 Gulden 30 Kreuzer, zahlbar ab 1656 auf Martini, 8 Tage vorher oder nachher aus seinen eigenen Gütern: 3 Vierteln Wiesen in Bainden (Anlieger: Matthäus Keyser von Hitzkofen; Jakob Mendler von Bingen; Espan; Sigmaringendorfer Äcker), 1/2 Mannsmahd in dem oberen Briel (Anlieger: Peter Noll; Jakob Schrekh; die Lauchert; jungnauische Wiese), 1 Jauchert Ackers im Schellenfeld. (Anlieger: Hans Amman und Hans Buckh; Anwander: Aussteller; Hitzkofer Acker), 3 Viertel Ackers neben der Lehr (Anlieger: Hans Speh; Hans Bregetzer von Hitzkofen; Jung Jakob Schneider; Peter Nollin), 1 Jauchert in Hitzkofer Bainden (zwischen dem Berg und Hans Schneider von Hitzkofen). Diese Stücke sind außer dem Zehnten frei und eigen; nur aus der Jauchert Ackers in Bainden gehen an fürstliche Gnaden 2 Viertel Landgarben als Zins. Schultheiß und Gericht zu Bingen haben die Stücke als hinreichendes Unterpfand anerkannt