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Angelegenheiten der Gemeinde Trupbach
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 22. Siegensche Städte, Ämter, Flecken, Dorfgemeinden und Höfe ausschließlich der Stadt Siegen >> 22.17. T
1594, 1603, 1685-1730
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Suppliken im Streit zwischen dem Bürger Johannes Pfeiffer zu Siegen und der Gemeinde Trupbach wegen der Erhebung des Zehnten durch die Junker von Bicken (1603); Supplik des Bürgers Johannes Holzklau zu Siegen wegen der Hauberggerechtigkeit in der Trupbacher Mark und wegen Schuldforderungen (ohne Datum, ca. 1685); Suppliken betreffend den Streit zwischen Johann Trupbach und Hermann Schneider zu Trupbach wegen der Wassergerechtigkeit (1594); Supplik des Jacob Schneider, der Witwe Beckers und Johannes Hugo zu Trupbach wegen Bezahlung des Hammelgeldes und Verfügungen der Regierung zu Siegen (1730); Supplik des Uhrmachers Johannes Richter zu Trupbach wegen der Nachlassung der Schatzung für sein unbrauchbares Haus (1714); Supplik der Gemeinde Trupbach wegen der vom Schultheiß Alexander Creutz verordneten Zusammenlegung ihrer Kälber und Kühe in einer Herde (28.05.1685); Berichte über die Visitation des bei Trupbach tot aufgefundenen Untertanen Johann Henrich Gräffe (1723); Streit zwischen den Erben des Hermann Luchs und Johannes Jung wegen eines Feldstücks in der Trupbacher Gemarkung (1727); Streit zwischen der Gemeinde Trupbach und den Schöffen Erben genannten Gemeindeleuten wegen eines strittigen Waldstücks, das Schöffenstück genannt (1724). Korrespondenten u.a.: Johannes Pfeiffer (Siegen), Johannes Holzklau (Siegen), Johann Trupbach, Jacob Schneider (Trupbach), Johannes Hugo (Trupbach), Uhrmacher Johannes Richter (Trupbach), Schultheiß Alexander Creutz, Kornzweig (Siegen), Chirurg Wagener (Siegen), Ihring (Siegen), Behmer (Siegen), Richter J. G. Müllens (Siegen), Hermann schneider (Trupbach), von Ploennies (Siegen).
31 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.