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Strittige Sachen, Reklamationen, Gesuche im Kanton Sittard
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Roerdepartement, Präfektur (AA 0633) >> 3. Erste Division: Finanzwesen >> 3.1. Erstes Büro: Domänenverwaltung >> 3.1.16. Strittige Sachen, Reklamationen, Gesuche in Domänenangelegenheiten >> 3.1.16.1. Arrondissement Aachen
1806 - 1813
Enthaeltvermerke: Eigentumsansprüche der Mairie Grevenbicht an der Wiese gen. Schüttenwerth zu Grevenbicht; Eigentumsansprüche auf die Maasinsel Hac; Holzschlag des J. de Grave und des Herrn Blanc, Offiziers im Veteranenlager in Siersdorf, in ihren Gehölzen; Boyerweide: Streitigkeiten zwischen der Domänenverwaltung und Johann Vissen und Consorten über den Verkauf, Plan 1809, Reklamation von Gottfried Chous, Heinrich Brouwers und Gottfried Corvers betr. den von ihnen erworbenen Teil; Reklamation des Johann Paul von Plevits, Käufers von Gütern aus dem Besitz des ehem. Kapitels von Susteren in Backhooven, gegen Forderungen des Domänenempfängers von Heinsberg; Entschädigung des Hendrick Krausten (Fraussen ?) für den Verlust seiner Fähre zu Urmond; Streit zwischen Heinrich Joseph Kaison aus Paris und Kaspar de Spirlet aus Obbicht (Departement Meuse Inférieure) um die Grenzen von zwei Weiden gen. Anwachs und Horrister Kuhweide; Pachtverlängerung für die Domänenpächter zu Millen Vinzenz Busch und Joseph Nusser; Reklamation von Wiesen am Rodebach durch den Eigentümer der Mühle zu Millen, Leonard Schöffler (mit Plan 1810); Reklamation des Peter de Ceulener, Maastricht, gegen den Verkauf von Land in Millen; Eigentum des Gottfried Dreissen aus Havert an dem Land Das Fondel in Munstergeleen; Verkauf von Land zu Millen durch den Abt von Siegburg an Leonard Jennis 1793; Reklamation eines Pförtnerhauses am Maastrichter Tor durch die Mairie Susteren; Zahlungsaufschub für Matthias Heynen, Käufer von Domänengut in Broeksittard; Streitigkeiten zwischen der Commune Sittard und Heinrich Heynen und Palmen wegen der von letzteren erworbenen Bleiche
Diverse Registraturbildner
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.