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Schultheiß, Schöffen und gemeine Untersassen von Gressenich und Mausbach (Muysbaich) führen beim Abt von Kornelimünster (erwirdige in goide vader, gnedige lieve herre), ihrem Grundherrn anstelle des heiligen und gewaltigen Marschalls St. Cornelius, Klage gegen Jan Nickel, derzeitigen Wehrmeister des Herzzogs von Jülich-Berg (unsers gnedigen herrn hertzogen tzo Guyliche Berghe etc.), wegen Abholzung und Fortführung von mehr als 3000 Eichen innerhalb von 2 Jahren aus dem Gemeindewald, dessen Nutzung er den Klägern widerrechtlich verboten hat. Sie erklären, bis zur Abstellung ihrer Beschwerde dem Herzog das Schirmgeld verweigern zu wollen.
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Schultheiß, Schöffen und gemeine Untersassen von Gressenich und Mausbach (Muysbaich) führen beim Abt von Kornelimünster (erwirdige in goide vader, gnedige lieve herre), ihrem Grundherrn anstelle des heiligen und gewaltigen Marschalls St. Cornelius, Klage gegen Jan Nickel, derzeitigen Wehrmeister des Herzzogs von Jülich-Berg (unsers gnedigen herrn hertzogen tzo Guyliche Berghe etc.), wegen Abholzung und Fortführung von mehr als 3000 Eichen innerhalb von 2 Jahren aus dem Gemeindewald, dessen Nutzung er den Klägern widerrechtlich verboten hat. Sie erklären, bis zur Abstellung ihrer Beschwerde dem Herzog das Schirmgeld verweigern zu wollen.
Schultheiß, Schöffen und gemeine Untersassen von Gressenich und Mausbach (Muysbaich) führen beim Abt von Kornelimünster (erwirdige in goide vader, gnedige lieve herre), ihrem Grundherrn anstelle des heiligen und gewaltigen Marschalls St. Cornelius, Klage gegen Jan Nickel, derzeitigen Wehrmeister des Herzzogs von Jülich-Berg (unsers gnedigen herrn hertzogen tzo Guyliche Berghe etc.), wegen Abholzung und Fortführung von mehr als 3000 Eichen innerhalb von 2 Jahren aus dem Gemeindewald, dessen Nutzung er den Klägern widerrechtlich verboten hat. Sie erklären, bis zur Abstellung ihrer Beschwerde dem Herzog das Schirmgeld verweigern zu wollen.
C 57
AA 0364 Kornelimünster, Urkunden (AA 0364)
Kornelimünster, Urkunden (AA 0364) >> 1. Urkunden >> Der Notar Johannes von Viersen (de Virssen) bezeugt, daß sich in seiner Gegenwart auf Befehl des persönlich anwesenden Heinrich von Binsfeld, Abt zu Kornelimünster (hoichwirdiger in got vader und her, her Heynrich van Binsfelt, abt der kayserlicher abdien tzo Synt Cornelius Munster up der Inden) und seines Schultheißen zu Gressenich versammelten die ehrbaren, weisen und ehrbaren Arnold von Breinig (Arnoldt van Bredenich) als Schultheiß, der junge Heyn, Peter Schoemecher, Lenß von Gressenich, Rotger Smit von Gressenich, Thyß am Pütz von Gressenich als Schöffen, Jacob von Gressenich, Klas (Claiß) Kinß, Johan Klaem, Thonis von Mausbach (Muysbach) als Kirchmeister, Hans Snyder, Kunz (Coenß) von Gressenich und die gemeinen Nachbarn der Dörfer Gressenich und Mausbach, während die ebenfalls herbeschiedenen ehrbaren Gerardt von Krewinkel (Crewinckell), Roetger Boechems und Thyß von Krewinkel, Einwohner zu Krewinkel, nach Aussage des Gerichtsboten Wilhelm nur mit Befehl der Vögte des Herzogs von Jülich-Kleve-Berg (des durchluchtigen, hoichgeboren furstens und herrn, herrn Johans hertzogen tzo Julich, Cleve und Berge etc.) hatten erscheinen wollen. Hubert Smeltzer, Einwohner zu Krewinkel, war jedoch trotz Verbot durch Johan Muysgen, den Diener des Wehrmeisters Johan Nickel, anwesend und entschuldigte wegen Krankkeit den Cornelis von Krewinkel, der sich ebenso wie Jan Merichens öffentlich zum Gehorsam gegenüber dem Abt bekannt hat. Der Abt brachte durch Michael Calwich zwei wörtlich aufgeführte Bittschriften und das Gressenicher Weistum (vroege) zur Verlesung und ließ ihre Gültigkeit erneut bestätigen durch Henrich van der Bruggen, Untervogt zu Gressenich seit 24 Jahren, durch Lenß von Gressenich, herzoglichen Erbförster und Schöffen zu Gressenich, durch Schultheiß, Schöffen und gemeine Nachbarn. Er legte öffentlich Protest ein und forderte den Notar zur Anfertigung eines Notariatsinstruments, Lehnsleute, Schultheiß und Schöffen zur Besiegelung auf. Gescheit in der abdyen tzo Sent Cornelius Munster ... in dem Jair unses herrn als man schreyff dusent funffhundert unde drissig, in der dritter indiction, na ubung schreyvens der stadt und stifftz Lutgen, up sievenden daig maintz Novembris, paisdombs des allerhilligsten in got vaders und herrn, herrn Clementis, van gotlicher vorsichtigkeit paiß des sievenden im sievenden jair, keyserdoms des allerdurchluchtigsten, groismechtigsten furstens und herrn, herrn Caroli, des funfften syns namens, Romischen Keysers im druytzänden jair. Zeugen: die ernvesten, erbaren und frommen Herman van Ghoir, herr tzo Vihair (Weyer), stathelder tzo Lymburg, Arnolt Huyn van Anstenraidt, Johann Dobbelstein van Eynenberg, Reynart van Ghoir, Franß Vercken, Christoffer van Wambach, Thonys van Adenau, Meister Peter van Thenen und Meyster Adolff van Crevelt. Beglaubigungsvermerk des Notars Johannes von Viersen. Siegelankündigung des Baldwin von Freund, des Helman Moer und des Schöffenamtssiegels von Kornelimünster namens Baldwin van Frundt, Adriain van Busbach, Valderhan van Ryloff, Steffen in der Klocken, Claiß Brocher, Rupert Oslinger, Peter Luyt, Hamman van Brenich, Reynart der ald scholtiß, Helman Moer und Arndt van Brenich leenmenne, vogt wir Johan van Veyenhoven, scholtis Arndt Schroeder van Bredenich, Joriß van Frundt, Tilman Schol van Busbach, Tilman Oslinger und Clais van Nider Vorsbach, Scheffen des eigendoms van Sent Cornelis Munster. Notariatssignet (Rose, darin IHS) des Kölner Notars Franco Berchem (clerick Colsch Krisdoms, van Roimscher keyserlicher macht und ordentlicher tzolaissung eyns erwirdigen herrn officiails des ertzbischöfflichen gerichtshoeffs tzo Colln offenbair notarius), der die Anfertigung dieses Instrumentes veranlaßt und es publiziert hat.
[vor 1530 November 7]
Diverse Registraturbildner
Urkunde
Überlieferung: Abschrift des Notars Johann von Viersen (de Virssen), inseriert in Korn. II 9 - C 57 von 1530 Nov. 7
Der Notar Johannes von Viersen (de Virssen) bezeugt, daß sich in seiner Gegenwart auf Befehl des persönlich anwesenden Heinrich von Binsfeld, Abt zu Kornelimünster (hoichwirdiger in got vader und her, her Heynrich van Binsfelt, abt der kayserlicher abdien tzo Synt Cornelius Munster up der Inden) und seines Schultheißen zu Gressenich versammelten die ehrbaren, weisen und ehrbaren Arnold von Breinig (Arnoldt van Bredenich) als Schultheiß, der junge Heyn, Peter Schoemecher, Lenß von Gressenich, Rotger Smit von Gressenich, Thyß am Pütz von Gressenich als Schöffen, Jacob von Gressenich, Klas (Claiß) Kinß, Johan Klaem, Thonis von Mausbach (Muysbach) als Kirchmeister, Hans Snyder, Kunz (Coenß) von Gressenich und die gemeinen Nachbarn der Dörfer Gressenich und Mausbach, während die ebenfalls herbeschiedenen ehrbaren Gerardt von Krewinkel (Crewinckell), Roetger Boechems und Thyß von Krewinkel, Einwohner zu Krewinkel, nach Aussage des Gerichtsboten Wilhelm nur mit Befehl der Vögte des Herzogs von Jülich-Kleve-Berg (des durchluchtigen, hoichgeboren furstens und herrn, herrn Johans hertzogen tzo Julich, Cleve und Berge etc.) hatten erscheinen wollen. Hubert Smeltzer, Einwohner zu Krewinkel, war jedoch trotz Verbot durch Johan Muysgen, den Diener des Wehrmeisters Johan Nickel, anwesend und entschuldigte wegen Krankkeit den Cornelis von Krewinkel, der sich ebenso wie Jan Merichens öffentlich zum Gehorsam gegenüber dem Abt bekannt hat. Der Abt brachte durch Michael Calwich zwei wörtlich aufgeführte Bittschriften und das Gressenicher Weistum (vroege) zur Verlesung und ließ ihre Gültigkeit erneut bestätigen durch Henrich van der Bruggen, Untervogt zu Gressenich seit 24 Jahren, durch Lenß von Gressenich, herzoglichen Erbförster und Schöffen zu Gressenich, durch Schultheiß, Schöffen und gemeine Nachbarn. Er legte öffentlich Protest ein und forderte den Notar zur Anfertigung eines Notariatsinstruments, Lehnsleute, Schultheiß und Schöffen zur Besiegelung auf. Gescheit in der abdyen tzo Sent Cornelius Munster ... in dem Jair unses herrn als man schreyff dusent funffhundert unde drissig, in der dritter indiction, na ubung schreyvens der stadt und stifftz Lutgen, up sievenden daig maintz Novembris, paisdombs des allerhilligsten in got vaders und herrn, herrn Clementis, van gotlicher vorsichtigkeit paiß des sievenden im sievenden jair, keyserdoms des allerdurchluchtigsten, groismechtigsten furstens und herrn, herrn Caroli, des funfften syns namens, Romischen Keysers im druytzänden jair. Zeugen: die ernvesten, erbaren und frommen Herman van Ghoir, herr tzo Vihair (Weyer), stathelder tzo Lymburg, Arnolt Huyn van Anstenraidt, Johann Dobbelstein van Eynenberg, Reynart van Ghoir, Franß Vercken, Christoffer van Wambach, Thonys van Adenau, Meister Peter van Thenen und Meyster Adolff van Crevelt. Beglaubigungsvermerk des Notars Johannes von Viersen. Siegelankündigung des Baldwin von Freund, des Helman Moer und des Schöffenamtssiegels von Kornelimünster namens Baldwin van Frundt, Adriain van Busbach, Valderhan van Ryloff, Steffen in der Klocken, Claiß Brocher, Rupert Oslinger, Peter Luyt, Hamman van Brenich, Reynart der ald scholtiß, Helman Moer und Arndt van Brenich leenmenne, vogt wir Johan van Veyenhoven, scholtis Arndt Schroeder van Bredenich, Joriß van Frundt, Tilman Schol van Busbach, Tilman Oslinger und Clais van Nider Vorsbach, Scheffen des eigendoms van Sent Cornelis Munster. Notariatssignet (Rose, darin IHS) des Kölner Notars Franco Berchem (clerick Colsch Krisdoms, van Roimscher keyserlicher macht und ordentlicher tzolaissung eyns erwirdigen herrn officiails des ertzbischöfflichen gerichtshoeffs tzo Colln offenbair notarius), der die Anfertigung dieses Instrumentes veranlaßt und es publiziert hat.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.