Gerhard Graf von Sayn und Junker Johann Graf zu Wied, Herr zu Isenburg und Runkel, schließen unter Vermittlung des Bertram von Nesselrode, Herrn zu Ehrenstein, und des Adolf Quadt von Isengarten, Verwesers zu Blankenberg, im Kloster Rommersdorf folgenden Vertrag, nachdem sie die Verhandlungen über ihre Gebrechen schon zuvor zu Isenburg und Hartenfels an Wilhelm Graf zu Wied und Moers, Herrn zu Isenburg, Junker Salentin, Herrn zu Isenburg und Neumagen und Erbmarschall Bertram von Nesselrode überlassen hatten: 1-2: Belehnung Wieds mit dem Schloss Braunsberg und Ablösung der an Sayn fallenden Erbrente von 43 fl. 8 Albus Heiratsgeld aus dem Hof zu Nette mit 1200 fl. 3. Bann Maxsain 4. Dienst der armen Leute 5. Weiderecht 6. Gericht an der Veste zu Rückerod 7.-8. Pfändung der armen Leute 9. Gebrechen zu Irlich 10. Kämpfe zwischen Saynschen und Wiedschen Leuten 11. Hammelraub 12. Gieß Nasen 13.-14. Mühle zu Vielbach und neue Mühle daselbst 15. Zoll zu Hachenburg in Sachen Widderstein 16. Belehnung der in Saynschem Gebiet angesessenen Ritterschaft durch Wied 17. Belehnung des Johann Mant von Limbach durch Wied