Hans Rusch von Aulwangen war auf Veranlassung seines Leibherrn, des Abts Jodok ("Jos") [Bentelin] von Weingarten ins Gefängnis gekommen, weil er seine Ehefrau Grete Bösch mißhandelt hatte. Anläßlich seiner Freilassung schwört er Urfehde. Er wird sich am Kloster nicht rächen und seine Frau künftig wie ein ehrbarer Mann behandeln. Dem Kloster wird er gehorsam und unfluchtbar sein. Bei künftigen Streitigkeiten mit dessen Leuten wird er nur die zuständigen, nicht fremde Gerichte anrufen. Als Bürgen, denen er Schadloshaltung verspricht, stellt er seinen Bruder Michel Rusch von Lengenweiler, seinen Vetter Hans Schnider von Esenhausen ("Asenhusen"), Heinrich Schnider von Inntobel und Hans Bodmer, Amtmann von Weingarten. Bei Zuwiderhandlungen muß er eine Strafe von 100 fl rh zahlen.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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