Eheberedung zwischen Hans Göler (Goller) von Ravensburg (Rabenspurgk), Sohn des verstorbenen Ebert Göler und der Dorothea von Liebenstein, einerseits und Anna Maria von Gemmingen, Tochter des Wolf von Gemmingen und der Anna Marschalckin von Ostheim (Osthum), Schwester der verstorbenen Agnes von Helmstatt, geb. Marschalk, andererseits, beteidingt durch Hans, Bernhard dem Älteren, Bernhard dem Jüngeren und David Göler, Peter von Mentzingen, Heinrich Riedeseln, Vogt zu Germersheim, Hans und Franz von Liebenstein, Philipp von Neuhaus und Ludwig Wolf von Flehingen seitens des Bräutigams sowie Wolf, Philipp, Eberhard und Dieter von Gemmingen, Wolf Konrad Grecken von Kochendorf, Wolf Kämmerer (Khemerer) von Worms genannt von Dalberg, Christoph und Pleickard Landtschade von Steinach seitens der Braut. Die Ehesteuer der Braut beläuft sich auf 3000 Gulden Landeswährung, den Gulden zu 15 Batzen, angelegt zu jährlich 5 Prozent, dazu standesgemäße Kleider, Kleinodien und Schmuck. Der Bräutigam widerlegt 3000 Gulden Kapital und verschreibt 300 Gulden als Morgengabe sowie eine jährliche Gült von 30 Gulden für den Witwensitz.